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Pereira rettet die Wolves: Comeback des Löwen-Trainers in der Premier League!

Der TSV 1860 München befindet sich in einer schwierigen Lage. Zum Jahreswechsel steht der Traditionsklub nur auf Platz 14 der dritten Liga. Diese Situation weckt schmerzhafte Erinnerungen an den Abstieg in die vierte Liga vor siebeneinhalb Jahren, als 1860 im Zweitliga-Relegationsspiel gegen Jahn Regensburg verlor und aufgrund finanzieller Schwierigkeiten nicht einmal eine Lizenz für die Drittligasaison erhielt. Der damalige Trainer Vítor Pereira spielte daraufhin wie der Klub 1860 ebenfalls keine Rolle mehr im gehobenen Profifußball. Nun ist der Portugiese überraschend ins Rampenlicht zurückgekehrt – als neuer Coach des Abstiegskandidaten Wolverhampton Wanderers in der Premier League.

Pereira hatte zu Beginn seiner Amtszeit bei 1860 vollmundig angekündigt, die Löwen zum Bundesliga-Aufstieg zu führen. Stattdessen stürzte der Klub ab. Bei Wolverhampton hingegen geht es bisher bergauf. Unter Pereira konnte die Mannschaft, die für die hinteren Tabellenplätze eigentlich zu gut ist, aus der Abstiegszone befreit werden. Die Wolves konnten die ersten beiden Spiele unter Pereira gewinnen, darunter ein Erfolg gegen Manchester United, während sie zum Jahresabschluss ein Remis gegen Tottenham Hotspur erzielten. Dadurch ist der Anschluss ans hintere Mittelfeld hergestellt, während die Aufsteiger Ipswich, Leicester und Southampton die Abstiegsplätze belegen.

Neues Kapitel in Wolverhampton

Pereira, der vor seinem Engagement bei Wolverhampton bei Al-Shabab in Saudi-Arabien tätig war, wurde als Nachfolger des entlassenen Trainers Gary O’Neil verpflichtet. Um den Trainer aus seinem Vertrag herauszukaufen, musste Wolverhampton eine Ablösesumme von einer Million Euro zahlen. In den vergangenen Jahren plagten die Wolves wiederholt finanzielle Probleme, die auch spekulative Verkaufsgerüchte zur Folge hatten. Unter Pereira hofft der Klub, dass die Qualität des Kaders ausreicht, um den Abstieg erneut zu verhindern.

Ein Zwischenfall sorgte zudem für Aufsehen: Nach einer Niederlage gegen Ipswich kam es zu Tumulten, bei denen der brasilianische Stürmer Matheus Cunha einem Mitglied des Sicherheitsdienstes einen Ellbogenstoß versetzte. Der beste Torschütze der Wolves wurde anschließend für zwei Spiele gesperrt und mit einer Geldstrafe von 80.000 Pfund belegt.

Pereira, der über umfangreiche Erfahrung im internationalen Fußball verfügt, glaubt an die Fähigkeiten seines Teams. Der Klub wird seit 2016 von dem chinesischen Milliardär Guo Guangchang kontrolliert, was auch die Verknüpfung zu mehreren brasilianischen und portugiesischen Spielern im Kader erklärt. Der portugiesische Trainer hat eine lange Karriere hinter sich, die ihn durch verschiedene Ligen und Klubs, einschließlich Porto, Brasilien und China, führte. Sein taktisches Geschick wird nun als entscheidend für die vermeintlichen Bemühungen um den Klassenerhalt angesehen, während die Hintergründe seines Wechsels zu Wolverhampton, darunter finanzielle Engpässe und die Suche nach einem stabilen Kader, beleuchtet werden.

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Genauer Ort bekannt?
Wolverhampton, Vereinigtes Königreich
Beste Referenz
sueddeutsche.de
Weitere Infos
premierleague.com

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