
Am 18. Januar planen Neonazis und Rechtsextreme, durch Aachen zu marschieren. Um diesem Aufmarsch entgegenzuwirken, wurde eine Online-Petition ins Leben gerufen, die bereits breite Unterstützung erfahren hat. Bis zum 3. Januar haben über 5.600 Menschen die Petition unterschrieben, die sich an Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, die demokratischen Fraktionen des Aachener Stadtrats sowie die Polizei Aachen richtet. In der Petition wird ein klares Einschreiten gegen die rechtsextreme Demonstration gefordert, insbesondere die Verhinderung des finalen Kundgebungsortes in unmittelbarer Nähe des Autonomen Zentrums (AZ).
Die Initiatoren der Petition argumentieren, dass die geplante Demonstration eine Plattform für Hass, Rassismus und Gewalt darstellen würde. Besondere Besorgnis besteht über die Streckenführung durch das migrantisch geprägte Ostviertel und das geplante Ende am AZ, wo zeitgleich eine queere Veranstaltung stattfinden soll. Die Organisatoren warnen vor einer gezielten Provokation und der damit verbundenen Gefahr für die Sicherheit der Anwohner. In der Petition wird auf die schwere Gewalt während einer rechtsextremen Kundgebung in Berlin am 14. Dezember 2024 verwiesen, bei der Mitglieder der SPD von rechten Angreifern attackiert wurden.
Aufruf zur Mobilisierung
Die Petition fordert, dass ähnliche Szenarien in Aachen unbedingt verhindert werden. Das Bündnis „Allianz NRW“ mobilisiert bundesweit in der rechtsextremen Szene für den Aufmarsch, was die Organisatoren dazu veranlasst, an die zuständigen Behörden zu appellieren, den Aufmarsch zu stoppen. „Es ist nicht hinnehmbar, dass rechtsextreme Hetzer unsere Stadt zur Bühne ihrer Hasspropaganda machen“, betonen sie und schließen mit dem klaren Statement: „Wir sagen laut und deutlich: Nicht in unserer Stadt!“ Wie auf t-online berichtet, hat die Petition bereits große Aufmerksamkeit erhalten und wird weiter verbreitet.
Für zusätzliche Informationen zu der Petition und deren Hintergründen ist auch die Webseite openpetition.de zu besuchen, die Informationen zur Petitionsarbeit in der Region bereitstellt.