
In der Nacht auf Sonntag, dem 12.01.2025, brach ein Großbrand in einem Rohbau an der Aalener Straße in Unterkochen aus. Der Brand wurde um 2:32 Uhr von einer Polizeistreife entdeckt und breitete sich schnell im ersten Obergeschoss eines vierstöckigen Mehrfamilienhauses aus. Glücklicherweise befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen im Gebäude. Die Feuerwehr war umgehend im Einsatz und konnte das Feuer um 3:45 Uhr zunächst unter Kontrolle bringen. Doch das Feuer flammte erneut im Dachstuhl auf, was einen zweiten Einsatz erforderlich machte.
Insgesamt sind 60 Einsatzkräfte aus verschiedenen Feuerwehren, darunter Aalen, Unterkochen, Ebnat und Wasseralfingen, vertreten. Bei diesem Großaufgebot stehen fünf Löschfahrzeuge und zwei Drehleitern bereit. Die Einsatzkräfte arbeiten unermüdlich, während sowohl die Aalener Straße als auch der Rathausplatz den gesamten Tag über gesperrt bleiben. Bislang laufen die Ermittlungen zur Brandursache, jedoch gibt es noch keine konkreten Erkenntnisse. Der Sachschaden ist momentan ebenfalls unbekannt. Die Bevölkerung wird eindringlich gebeten, den betroffenen Bereich weiträumig zu umfahren und die Anweisungen der Einsatzkräfte zu befolgen, wie schwaebische-post.de berichtet.
Ein weiterer Brand in Unterkochen
Parallel zu dem Großbrand im Rohbau gab es am Sonntagnachmittag einen anderen Brand im Braunkohlelager der Firma Vattenfall in Unterkochen. Gegen 17:30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. In diesem Fall waren 75 Feuerwehrleute, unterstützt von den Maltesern und dem Technischen Hilfswerk (THW), im Einsatz. Der letzte Brandherd wurde am Montagmorgen gegen 10 Uhr vollständig gelöscht, und laut Polizei entstanden kaum Schäden an der Halle. Betroffen waren etwa 2.800 Paletten mit je 1.000 Kilogramm Briketts, die jedoch trotz optischer Schäden weiterverwendet und verkauft werden können. Der Feuerwehrkommandant, Kai Niedziella, und der stellvertretende Sprecher der Aalener Polizeidirektion, John Brauer, informierten über den Einsatz, der von feuerwehr-oberkochen.de detailliert dokumentiert wurde.
Brände und ihre Ursachen sind nicht nur lokal von Bedeutung. Laut dem Bericht № 29 (2024) des CFS CTIF, der eine umfassende Analyse der Brandstatistiken für das Jahr 2022 bietet, sind Brände weltweit ein ernstes Problem. Der Bericht umfasst Daten aus 55 Ländern und zeigt die Verteilung der Brände nach Ursachen auf. Auch die Zahl der Brände und die damit verbundenen Schäden sind zentrale Themen in der Analyse. Ein eigenes Kapitel befasst sich mit Waldbränden, während die Art der Brandverletzungen in 54 Ländern untersucht wurde. Solche umfassenden Statistiken verdeutlichen, wie wichtig präventive Maßnahmen und schnelle Reaktionen der Feuerwehren sind. Weitere Details sind im Bericht auf ctif.org einsehbar.