
Die Wetterlage in Deutschland präsentiert sich derzeit unter dem Einfluss eines Hochdruckgebiets, das kalte, trockene Luft mit sich bringt. Während Temperaturen in höheren Lagen frostig bleiben, sind die Aussichten auf Schneefälle bis Ende Januar ausgesprochen gering. Der Meteorologe Dominik Jung äußert sich pessimistisch über die Möglichkeit, dass Winterfreunde in naher Zukunft auf ein schneereiches Erlebnis hoffen dürfen. Die aktuelle Prognose zeigt vor allem Hochnebel, trübe Tage und frostige Nächte ohne signifikante Schneedecke, wie op-online.de berichtet.
Die Wettermodelle wie ECMWF und GFS zeigen unterschiedliche Langfristprognosen auf. Einige der Modelle prognostizieren ab Ende Januar eine schwache Schneefront, hauptsächlich für die Mittelgebirge und Alpen, während das Flachland weiterhin nur sehr geringe Chancen auf anhaltende Schneefälle hat. Laut den aktuellen Meteorologischen Daten des DWD bleibt die Schneewahrscheinlichkeit im Flachland extrem niedrig, was nicht zuletzt auch die Wintersportgebiete betrifft, die sich momentan nur über dünne Schneedecken freuen können.
Frost- und Glättegefahr
Heute, am 13. Januar 2025, ist mit einem mäßigen bis strengen Frost zu rechnen, der an manchen Orten sogar die -10 Grad unterbieten kann. Es besteht vereinzelt die Gefahr von Reifglätte, was insbesondere im Nordwesten zu Problemen führen könnte. In der Nacht auf Dienstag wird eine weitere Frostperiode mit Temperaturen zwischen -5 und -15 Grad erwartet, während die Nordseeumgebung frostfrei bleibt. Auch Glätte durch gefrierenden Regen wird von Schleswig-Holstein bis Mecklenburg-Vorpommern erwartet.
Für den Dienstag wird außerdem eine dichte Bewölkung im Norden und an der Mosel sowie leichte Regenfälle im Osten prognostiziert. Im Süden hingegen darf mit heiterem Wetter und viel Sonnenschein gerechnet werden. Die Temperaturen werden in den höchsten Lagen unter -1 Grad liegen, während die Nordsee mit bis zu 7 Grad einen Temperaturanstieg verzeichnet.
Auswirkungen des Klimawandels
Im weiteren Kontext beeinflusst der Klimawandel nicht nur die Temperaturen, sondern verändert auch die Niederschlagsmuster in Deutschland. Prognosen des tagesschau.de zeigen, dass in Deutschland bis 2049 mit einem Temperaturanstieg von bis zu 2,3 Grad zu rechnen ist. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Zahl der heißen Tage, sondern führt auch zu einer Zunahme von Starkregen, der in vielen Regionen zu Überschwemmungen führen kann.
Die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels sind ebenfalls besorgniserregend, mit einer Erwartung steigender Atemwegserkrankungen und Hitzetoten. Experten warnen, dass ohne geeignete Maßnahmen die gesundheitlichen Folgen insbesondere in stark urbanisierten Gebieten dramatisch zunehmen könnten.
Die nächste Zeit bleibt spannend, vor allem für Wintersportbegeisterte, die sich nach den angekündigten Schneefällen und einer möglichen Wetterwende sehnen. Doch die Realität präsentiert sich gegenwärtig eher trostlos, mit klaren Aussagen von Meteorologen und dem DWD über die anhaltenden Frost- und Trockengebiete.