
Am Sonntag, den 19. Januar 2025, startet der 1. FC Nürnberg (FCN) in die Zweitliga-Rückrunde mit einem wichtigen Duell gegen den Karlsruher SC (KSC). Der KSC steht aktuell auf dem zweiten Platz der Tabelle mit 29 Punkten, während der FCN auf Rang 11 mit 22 Punkten verharrt. Dies ist eine kritische Begegnung für die Nürnberger, die in der vergangenen Saison bei ihrem Aufeinandertreffen mit dem KSC einen schmerzhaften 2:3 Rückschlag hinnehmen mussten, obwohl sie zur Halbzeit mit 2:0 führten. Der entscheidende Spieler des KSC, Budu Zivzivadze, der in diesem Spiel alle drei Tore erzielte, hat mittlerweile den Verein verlassen und spielt nun für den 1. FC Heidenheim.
In insgesamt 21 Zweitliga-Niederlagen gegen den KSC hat der FCN bisher neun Siege eingefahren, während der KSC sieben Mal als Sieger vom Platz ging und fünf Begegnungen unentschieden endeten. Die Nürnberger haben in den letzten sechs Aufeinandertreffen keinen Sieg gegen den KSC verbuchen können und holten in dieser Zeit nur 2 Punkte. Der letzte Erfolg des FCN gegen den KSC datiert aus der Saison 2021/22. FCN-Stürmer Janni Serra weist zudem eine unglückliche Statistik auf, da er in fünf Zweitliga-Duellen gegen den KSC vier Tore erzielte, jedoch jedes Mal als Verlierer vom Platz ging.
Vorbereitung auf das entscheidende Spiel
Trainer Miroslav Klose steht vor einer wichtigen Entscheidung, welche Aufstellung er gegen den KSC wählen wird. Es stehen zwei Systeme zur Debatte: das 3-4-1-2-System oder das 3-4-2-1-System. Nach der Winterpause konnten die Nürnberger einen Neuzugang vermelden – Tim Drexler von Hoffenheim verstärkt die Mannschaft. Gleichzeitig verließen drei Spieler den Verein. Klose ist optimistisch und äußerte, dass die Mannschaft einen Schritt weiter ist als in der Hinrunde, was auf eine positive Entwicklung hindeutet.
Die mögliche Startaufstellung für den FCN könnte folgendermaßen aussehen: Reichert – Karafiat, Knoche, Jeltsch – Danilo Soares, Jander, Flick, Villadsen – Castrop, Justvan – Tzimas. Klose, der derzeit einen Vertrag bis 2026 beim FCN hält, gab zudem sein Pflichtspieldebüt als Trainer in der laufenden Saison, wertete die erste Partie allerdings als lehrreich.
Kritik und Motivation
Die Niederlage im Hinspiel hat weiterhin Nachwirkungen. Klose kommentierte, dass sein Team nach 35 Minuten das Fußballspielen eingestellt habe und nicht mutig genug aufgetreten sei, was gegen den KSC nicht zu den Ergebnissen führt, die die Mannschaft anstrebt. Das kommende Spiel bietet eine Chance zur Rehabilitation und sollte zugleich den Verlauf der Rückrunde maßgeblich beeinflussen. Die Fans des FCN setzen große Hoffnungen in ihr Team, während der Druck auf die Spieler steigt, die letzten positiven Entwicklungen nun auch gegen einen starken Gegner unter Beweis zu stellen.
Der FCN hat insgesamt eine interessante Historie mit dem KSC. Die kommenden Herausforderungen lassen erahnen, wie bedeutend dieses Spiel für die Zukunft des Vereins in dieser Saison sein könnte. Die Verbesserung der Spielsituation ist nach Kloses Aussagen ein zentraler Punkt, der auf der Agenda steht, wohingegen die Vergangenheit in der Liga in Erinnerung bleibt und das Team anspornt, für die ruhmreiche Tradition des FC Nürnberg zu kämpfen.
inFranken berichtet, dass der FCN in einem spannungsgeladenen Rückrundenstart gegen den KSC antreten wird. Ob Klose seinen Spielern eine neue Strategie verordnen kann und ob der FCN seine KSC-Misere beenden kann, bleibt abzuwarten. Über Ergebnisse der vorherigen Saison, wie die Berichterstattung von Sport1, können wertvolle Rückschlüsse gezogen werden, die in die Vorbereitung des FCN auf das kommende Zusammentreffen einfließen könnten.