
Am 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga erlebte der 1. FC Union Berlin eine herbe Niederlage gegen den FC St. Pauli. Die Partie endete mit 0:3 und war ein Rückschlag für die „Eisernen“, die versuchen, sich aus der Abstiegszone zu befreien. Der Heimvorteil erwies sich für St. Pauli als entscheidend. Morgan Guilavogui war der Star des Spiels und erzielte zwei Tore (31. und 51. Minute) für die Gastgeber, bevor Danel Sinani in der Nachspielzeit das Ergebnis auf 3:0 erhöhte. Dies berichtete rbb24.
Union Berlin hat nun 20 Punkte auf dem Konto und befindet sich damit auf dem 14. Rang der Tabelle. Bei diesen Punkten steht das Team jedoch nur sechs Zähler über dem Relegationsplatz, den Heidenheim belegt, und acht Punkte vor dem Abstiegsplatz, den Holstein Kiel einnimmt. Ein besorgniserregender Trend für die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart, denn seit dem Sieg gegen Holstein Kiel am 20. Oktober hat Union fünf Auswärtsspiele in Folge verloren, dabei in vier dieser Partien mindestens zwei Tore kassiert.
Schwache Leistung in der ersten Halbzeit
Das Spiel begann für Union Berliner schleppend. Die erste Chance ließ bis zur 27. Minute auf sich warten; sie kam durch St. Pauli. Guilavogui nutzte eine Unachtsamkeit in der Union-Defensive und verwandelte einen gut platzierten Steckpass zum 1:0. In der ersten Halbzeit konnte Union lediglich durch Benedict Hollerbach einen gefährlichen Abschluss verzeichnen. Trainer Steffen Baumgart, der die Startformation aus dem letzten Spiel gegen Mainz beibehielt, erkannte die Schwächen in der Abwehr seiner Mannschaft zu spät.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Wechsel – Laszlo Benes kam für Andras Schäfer ins Spiel. Dieser Wechsel brachte jedoch nicht die erhoffte Wende. Guilavogui nutzte wenig später eine weitere defensive Schwäche von Union und erzielte in der 51. Minute das 2:0. Um die Situation zu korrigieren, reagierte Baumgart offensiv und wechselte Yorbe Vertessen und Kevin Volland ein, um frischen Wind in die Partie zu bringen.
St. Pauli zeigt Stabilität
St. Pauli dagegen zeigte sich defensiv stabil und ließ in der Folge nur wenige Chancen für Union zu. Das Team traf in der 67. Minute sogar den Pfosten und setzte somit ein weiteres Ausrufezeichen. In der Nachspielzeit schließlich sicherte sich Danel Sinani den Punktestand von 3:0 mit seinem Treffer. Diese starke Präsentation sorgt bei St. Pauli für Hoffnung, nachdem sie zuvor eine schwache Heimbilanz von nur fünf Punkten in acht Spielen aufweisen konnten. St. Pauli belegt nun ebenfalls den 14. Platz in der Liga mit einer Bilanz von 5 Siegen, 2 Unentschieden und 11 Niederlagen aus 18 Spielen, wie onefootball berichtet.
Die Schwierigkeiten bei Union könnten unter anderem durch Verletzungen im Team bedingt sein. Kevin Vogt fiel für das Spiel aufgrund einer Verletzung aus, was die ohnehin angespannte Situation noch verschärfte. In der gesamten Bundesligasaison sind Muskelverletzungen die häufigste Verletzungsart, gefolgt von kleineren Blessuren, wie fussballverletzungen.com feststellt. Verletzungen sind ein immer wiederkehrendes Problem, das viele Teams betrifft, und tragen zu den Herausforderungen während der Saison bei.