
Gestern, am 26. Februar 2025, hat US-Präsident Donald Trump ein KI-generiertes Video auf seiner Plattform Truth Social veröffentlicht. Dieses etwa 30 Sekunden lange Video zeigt eine drastische Vision für den Gazastreifen im Jahr 2025 und kombiniert beunruhigende Bilder von Kämpfern und Kindern in Trümmern mit futuristischen Szenerien. Die bildliche Darstellung wird von der Bildunterschrift „Gaza 2025“ begleitet.
Die Szenen im Video wechseln zwischen Ruinen und einer glanzvollen Zukunft, die durch Hochhäuser, Strandpromenaden und sogar eine goldene Statue von Trump verkörpert wird. Ein Charakter, der Trump-Berater Elon Musk ähnelt, tritt mehrfach im Video auf, während bizarre Darstellungen von Männern in ungewöhnlicher Kleidung zu sehen sind. Diese surrealen Momente werden durch eine Musikuntermalung ergänzt, die Trump als „Befreier“ beschreibt.
Radikale Pläne und internationale Kritik
Trump skizziert in diesem Video seine leistungsorientierte Strategie zur Umwandlung des Gazastreifens in eine wirtschaftlich blühende „Riviera des Nahen Ostens“. Hierbei plant er, die palästinensischen Bewohner in andere arabische Staaten umzusiedeln, was international heftige Kritik hervorrief. Experten warnen, dass eine Zwangsumsiedlung gegen das Völkerrecht verstoßen würde. Berichten zufolge ist die humanitäre Lage im Norden des Gazastreifens nach 15 Monaten Krieg katastrophal, und über 48.300 Menschen wurden seit Oktober 2023 getötet, ohne dass zwischen Zivilisten und Kämpfern unterschieden wird.
Trump jedoch schürt die Diskussion und erhofft sich durch seine bemerkenswerten Aussagen, die die Situation im Gazastreifen betreffen, eine strategische Neuausrichtung. Sein Ansatz ist oft provokant und zielt darauf ab, die Deutungshoheit zu bewahren sowie Blockaden zu durchbrechen. Parteikollegen und Unterstützer sehen in seinen radikalen Vorschlägen auch Chancen für Fortschritt im Nahen Osten.
Kritik an Trumps Storytelling
Analysten heben hervor, wie Trump das Bild des Gazastreifens als „Abbruchgelände“ zeichnet, was bei einem Teil des Publikums positiv ankommt. In seinen Ansprachen betont er, dass die USA den Gazastreifen nach der Umsiedlung der Palästinenser „besitzen“ würden, was mit Bedingungen verbunden ist, etwa im Austausch gegen Rüstungslieferungen an die Ukraine. Diese unkonventionellen Taktiken sind als gezielte Provokationen bekannt, die Trump häufig verwendet, um von anderen politischen Themen abzulenken.
In der internationalen Gemeinschaft stießen seine Äußerungen oft auf Empörung, was wiederum maximale Aufmerksamkeit bewirkt. Fachleute sind sich jedoch einig, dass eine Rückkehr der USA zum Isolationismus unmöglich sei, da die geopolitische Lage ein starkes Engagement verlangt.