Berlin

Friede Springer: Berlin hat eine neue Ehrenbürgerin!

Am Mittwoch, den 27. Februar 2025, wurde Friede Springer im Roten Rathaus in Berlin als neue Ehrenbürgerin der Stadt ausgezeichnet. Diese Ehrung wurde vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner (CDU), ausgesprochen, der während der Zeremonie ihr umfangreiches unternehmerisches und gesellschaftliches Engagement lobte. Die Verleihung der Ehrenbürgerwürde wird vom Berliner Senat im Einvernehmen mit dem Abgeordnetenhaus vorgenommen, wie rbb24 berichtet. Mit dieser Auszeichnung wird sie die achte Frau auf der Liste der 124 Ehrenbürger Berlins.

Die Ehrenbürgerwürde ist eine angesehene Auszeichnung, die an Personen verliehen wird, die sich in besonderer Weise um die Stadt Berlin verdient gemacht haben. Die Richtlinien für die Verleihung, die 1953 beschlossen wurden, sehen vor, dass die Ehrenbürger gewisse Privilegien genießen, darunter ein Porträtgemälde eines Künstlers ihrer Wahl, Einladungen zu offiziellen Veranstaltungen und, im Falle einer Bedürftigkeit, eine „Ehrenversorgung“ sowie Übernahme der Begräbniskosten durch das Land. In der Geschichte Berlins wurden seit 1813 insgesamt 131 Personen mit dieser Ehrung bedacht, wobei der erste Ehrenbürger der Propst Conrad Ribbeck war, der 1813 geadelt wurde, so Wikipedia.

Bedeutende Persönlichkeiten unter den Ehrenbürgern

Die Liste der Berliner Ehrenbürger umfasst zahlreiche prominente Namen aus Politik, Wissenschaft, Kunst und Wirtschaft. Zu den bekanntesten zählen unter anderem Willy Brandt, Otto von Bismarck, Alexander von Humboldt und Marlene Dietrich. Ein bemerkenswerter Aspekt der Verleihungen ist, dass in den letzten 200 Jahren überwiegend Männer ausgezeichnet wurden. Dies ändert sich nur langsam mit der ehrenhaften Aufnahme von Frauen, beginnend mit Louise Schroeder, die 1957 die erste Ehrenbürgerin wurde.

Die Stadtverordnetenversammlung und andere politische Gremien sind berechtigt, Vorschläge für neue Ehrenbürger einzureichen. Dies spiegelt die heutige Praxis wider, die in den Regelungen von 1953 festgelegten Vorschriften folgt. Darüber hinaus hatten einige Persönlichkeiten auch ein geteiltes Schicksal, wie etwa Adolf Hitler, dessen Ehrenbürgerwürde in der NS-Zeit verliehen, jedoch später aberkannt wurde, was die umstrittene Geschichte dieser Auszeichnung verdeutlicht.

Aktuelle Entwicklungen und Pläne

Ein bedeutendes Projekt von Friede Springer, das zur Verleihung der Ehrenbürgerwürde beigetragen hat, ist die geplante Förderung eines medizinischen Zentrums an der Charité mit bis zu 70 Millionen Euro. Diese Initiative steht im Einklang mit ihrem Bestreben, der Stadt Berlin aktiv zu dienen und einen positiven Einfluss auf das Gesundheitswesen auszuüben.

Mit den neuen Auszeichnungen und Initiativen zeigt Berlin einmal mehr, dass es sich den Herausforderungen und Veränderungen in der Gesellschaft anpasst und das Ehrenbürgerrecht als eine lebendige Tradition der Stadt fortlebt. Zukünftige Ehrungen werden weiterhin im Lichte der vorgegebenen Richtlinien geprüft und entschieden, wobei auch die gesellschaftlichen Leistungen der Nominierten gewürdigt werden.

Statistische Auswertung

Genauer Ort bekannt?
Rotes Rathaus, 10178 Berlin, Deutschland
Beste Referenz
rbb24.de
Weitere Infos
de.wikipedia.org

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