
Am 27. Februar 2025 wird die nächste Ausgabe des ZDF-Talkformats „Maybrit Illner“ ausgestrahlt. In dieser Folge stehen brisante Themen aus der nationalen und internationalen Politik auf der Agenda. Eine besondere Aufmerksamkeit wird dabei auf die Erwartungen an den Unions-Kanzlerkandidaten Friedrich Merz gerichtet, der vor einer schwierigen politischen Bühne steht.
Die Diskussion wird sich unter anderem mit Donald Trumps Einfluss auf die Ukraine-Politik und die europäische Sicherheitslage beschäftigen. Insbesondere die Kosten für militärische Aufrüstung sowie der Wiederaufbau der Ukraine stehen im Fokus. Merz plant, im Rahmen seiner politischen Agenda, nach den Wahlen neue Schulden für die Verteidigung aufzunehmen. Dies könnte weitreichende Folgen für die deutsche Sicherheitspolitik haben.
Umstrittene Militärhilfe für die Ukraine
Friedrich Merz hat sich jüngst in der Ukraine mit Präsident Wolodymyr Selenskyj getroffen und die Notwendigkeit betont, die Ukraine in ihrer Selbstverteidigung zu unterstützen. Dabei äußerte er sich zur Debatte über die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern. Diese könnten dazu dienen, russische militärische Ziele anzugreifen, was Kanzler Olaf Scholz jedoch ablehnt. Merz sieht jedoch hierin eine Chance, die militärische Kapazität Deutschlands zu erhöhen und drängt auf eine Ausbildung ukrainischer Soldaten, die mindestens vier bis fünf Monate in Anspruch nehmen soll. Er kritisierte die bisherige Zurückhaltung Deutschlands bei der Waffenlieferung an die Ukraine.
In der kommende Ausgabe von „Maybrit Illner“ wird auch die Frage aufgeworfen, wie Deutschland zur Unterstützung der Ukraine durch die USA stehen wird. Trump, der als potenzieller zukünftiger Präsident eine sofortige Waffenruhe in der Ukraine fordert, könnte die politische Landschaft in Europa beeinflussen. Merz hat bereits Gespräche über Trumps Forderungen und die nötige Vorbereitung der Ukraine geführt, um auf verschiedene Szenarien bei einem Regierungswechsel in Washington vorbereitet zu sein.
Die Gäste der Sendung und ihre Perspektiven
Die Diskussion wird von prominenten Gästen begleitet. Anwesend sein wird Jens Spahn (CDU), der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende, sowie Wolfgang Schmidt (SPD), der Chef des Bundeskanzleramts. Ergänzt wird das Panel durch Marina Weisband, eine bekannte Publizistin und Grünen-Politikerin, und Sarah Pagung, eine Politikwissenschaftlerin, die auf die unterschiedlichen Perspektiven zur Ukraine-Thematik eingehen werden. Außerdem wird Elmar Theveßen, Leiter des ZDF-Studios in Washington, die amerikanische Sichtweise einbringen.
„Maybrit Illner“ hat sich als ein wichtiges Forum etabliert, um aktuelle politische Ereignisse zu beleuchten. Die Sendung wird regelmäßig donnerstags zwischen 22:15 und 22:30 Uhr ausgestrahlt und ist in der ZDF-Mediathek auch zeitversetzt verfügbar. Ältere Ausgaben können einige Monate nach Erstausstrahlung ebenfalls dort angesehen werden. So möchten viele Zuschauer die Entwicklungen der Ukraine-Krise und die deutschen Reaktionen darauf weiterverfolgen.
Die Thematik rund um die Rolle Deutschlands in der Ukraine, die politischen Positionen Merz‘ sowie Trumps Einfluss auf Europa sind facettenreiche Themen, die sicherlich auch in der nächsten Sendung umfassend diskutiert werden. Multiple Inputs aus der Politik und Wissenschaft werden dazu beitragen, das komplexe Bild der Situation zu zeichnen.
Für mehr Informationen, siehe die vollständige Ankündigung auf Sächsische.de und die Analyse auf ZDF.de.