
Marisa Macy machte einen bemerkenswerten Fund in einem Secondhand-Laden, als sie ein Gemälde für gerade einmal 2,99 Dollar (ca. 2,85 Euro) entdeckte. Nach einer Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich um ein Originalwerk des weniger bekannten impressionistischen Malers Johann Berthelsen handelte. Macy verkaufte das Gemälde schließlich über ein Auktionshaus für beeindruckende 2300 Dollar (ca. 2180 Euro). Der Erlös aus diesem Verkauf soll für ihre bevorstehende Hochzeit verwendet werden. Sie ermutigt andere, regelmäßig Secondhandläden zu besuchen, da es dort oft verborgene Schätze zu entdecken gibt, die einen hohen Wert haben können.
Die Geschichte von Johann Berthelsen, dem Künstler hinter dem gefundenen Gemälde, ist ebenso faszinierend. Geboren in Kopenhagen, zog er in jungen Jahren mit seiner Mutter nach Wisconsin. Früher war er in verschiedenen künstlerischen Disziplinen aktiv, einschließlich Gesang und Schauspiel. Berthelsen bekam ein Vollstipendium für das Chicago Musical College und tourte als Opernsänger durch die USA. Seine ernsthafte künstlerische Arbeit begann 1910, inspiriert durch den Maler Svend Svendsen. Ab 1920 ließ er sich in New York City nieder und schuf zahlreiche impressionistische Werke, die oft die Skyline der Stadt zeigen. Seine Malerei wird von Kritikern häufig mit romantischen Landschaftsmalern des 19. Jahrhunderts verglichen.
Kunst und Vermarktung
Obwohl Berthelsen während der Großen Depression viele seiner Gesangsschüler verlor, gelang es ihm, zahlreiche Werke an prominente Sammler zu verkaufen, darunter William Randolph Hearst, Frank Sinatra und Dinah Shore. Seine Werke sind für Sammler relativ erschwinglich, mit Preisen, die zwischen 10.000 und 30.000 US-Dollar liegen, insbesondere für seine Bilder aus der New Yorker Periode. Der höchste jemals erzielte Preis für ein Gemälde von Berthelsen betrug 42.500 US-Dollar für das Werk „Nocturne (Statue of Liberty and Manhattan Sky Line)“. Zu seinen bekanntesten Gemälden gehören unter anderem „Looking Down Fifth Avenue“, „Queensboro Bridge“ und „Blustery Day on Fifth Avenue“, die das Interesse der Sammler schon lange wecken.
Während Marisa Macy für ihren Fund gefeiert wird, gibt es einige Experten, die vor dem Kauf bestimmter Gebrauchtwaren abraten. Insbesondere Kissen, Bettwäsche und gepolsterte Kopfteile stellen potenzielle Risiken dar, da sie Krankheitserreger übertragen können. Auch Matratzen und Teppiche sind problematisch, da sie die Schlafqualität negativ beeinflussen und schwer zu reinigen sind. Gebrauchte Geschirrteile können Blei enthalten, während gebrauchte Kinderbetten und Autokindersitze als Sicherheitsrisiko gelten. Zudem sollten Käufer bei Helmen und Luxusgütern Vorsicht walten lassen, da die Nutzungshäufigkeit oft unklar ist.
Das Engagement von Kunstplattformen, die Kunstgegenstände online anbieten, bleibt beständig. Diese Seiten richten sich an Kunstliebhaber, Sammler und Institutionen. Ihr Ziel ist es, die Erwartungen der Kunden durch fundierte Beratung und eine reibungslose Verkaufsabwicklung zu übertreffen.
Mit der bemerkenswerten Entdeckung von Marisa Macy wird deutlich, dass sich in Secondhandläden nicht nur alltägliche Gegenstände verstecken, sondern auch wahre Kunstschätze, die Geschichten von Vergangenem und Wertvollem erzählen.