
In der indischen Region Telangana setzen Rettungsteams alles daran, eine Gruppe von Arbeitern zu retten, die seit dem 22. Februar in einem eingestürzten Tunnel gefangen sind. Der Vorfall ereignete sich aufgrund eines unerwarteten Wassereinbruchs, der den Srisailam Left Bank Canal (SLBC) Tunnel teilweise zum Einsturz brachte. Seitdem laufen die Rettungsarbeiten intensiv und ununterbrochen, wobei die Teams an ihrem siebten Tag angekommen sind, um die eingeschlossenen Arbeiter zu erreichen, während gleichzeitig moderne Technologien und spezialisierte Gruppen mobilisiert werden.
Zu den akribischen Rettungsmaßnahmen gehören der Einsatz von Boring Machines, hochgradigen Shutters und Abbruchmaschinen. Diese werden von verschiedenen Rettungsorganisationen, darunter MARCOS Naval Commandos und die Border Roads Organisation (BRO), unterstützt, die am Mittwoch der letzten Woche aktiv wurden. Die Regierung von Telangana hat außerdem die nationale Katastrophenschutzbehörde und die Armee mobilisiert, um die Bemühungen zu verstärken. A Sridhar, ein Sprecher der South Central Railway Indiens, bestätigte die Teilnahme seines Rettungsteams an der Mission und erklärte, dass Experten für das Schneiden von schweren Metallen zur Verfügung stünden.
Herausforderungen bei den Rettungsarbeiten
Die größte Herausforderung bei den Rettungsarbeiten ist das schlammige Wasser, das die Tunnelbohrmaschine blockiert. Ein 20-köpfiges Rettungsteam erreichte kürzlich den letzten Abschnitt des Tunnels, konnte jedoch die eingeschlossenen Personen nicht lokalisieren. Minister Uttam Kumar Reddy erklärte, dass Strategien entwickelt wurden, um das Risiko für die Retter zu minimieren und die Effizienz der Operationen zu erhöhen. Die Verwendung moderner Entwässerungstechniken und eine Echtzeit-Tunnelüberwachung gewährleisten die Sicherheit und Stabilität während der gesamten Rettungsoperation.
Minister Reddy äußerte zudem, dass sie verschiedene Zugangswege erkunden, um alternative Lösungen zu finden. Hochmoderne Bildgebungstechniken kamen zum Einsatz, um genaue Informationen über die strukturellen Bedingungen im Tunnel zu erhalten. Trotz der dramatischen Umstände gibt es positive Berichte über die Sauerstoffversorgung der eingeschlossenen Arbeiter, da das Belüftungssystem funktionsfähig blieb. Außerdem verließ eine Gruppe von 42 Arbeitern kurz nach dem Einsturz sicher den Tunnel, während die anderen als vermisst gelten.
Optimistische Prognosen für die Rettung
Regierungssprecher und Minister für Bewässerung, Uttam Kumar Reddy, zeigten sich optimistisch, dass die Rettungsoperation in den nächsten zwei bis drei Tagen abgeschlossen sein wird. Der Minister für Tourismus, Jupally Krishna Rao, unterstrich seine Zuversicht in Bezug auf die Bemühungen der Rettungsteams und betonte, dass die Tunnelarbeiten in zwei bis drei Monaten wieder aufgenommen werden sollten, nachdem die rettenden Maßnahmen abgeschlossen sind.
Unfälle dieser Art sind in Indien nicht ungewöhnlich, wie das Beispiel von 2023 zeigt, als 41 Arbeiter nach einer 17-tägigen Rettungsaktion aus einem anderen Tunnel im Himalaya geborgen werden konnten. Solche Vorkommen wecken Besorgnis über die Sicherheit und die Bedingungen auf großen Infrastrukturbaustellen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation im SLBC-Tunnel weiter entfalten wird, doch die engagierte Zusammenarbeit der verschiedenen Rettungsorganisationen bietet zumindest Anlass zur Hoffnung.