
Heute, am 1. April 2025, hat die deutsche Astronautin Rabea Rogge Geschichte geschrieben, indem sie als erste deutsche Frau erfolgreich ins Weltall gestartet ist. Der Start erfolgte in der Nacht von Montag auf Dienstag um 3:49 Uhr deutscher Zeit vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida. Die Mission, bekannt als „Fram2“, wird von einer SpaceX Falcon-9-Rakete durchgeführt und umfasst vier Astronauten, die sich auf ein einzigartiges Abenteuer über die Polarregionen der Erde begeben.
Die „Fram2“-Mission ist mit einer Dauer von knapp vier Tagen und mehr als 22 wissenschaftlichen Experimenten, darunter die ersten Versuche zur Zucht von Pilzen in der Schwerelosigkeit und Röntgenaufnahmen im Weltraum, bestens ausgestattet. Wichtig ist, dass die Besatzung sich acht Monate lang auf dieses Ereignis vorbereitet hat, einschließlich einer Expedition in Alaska, um ihre Fähigkeiten zu schärfen und das nötige Wissen zu erwerben. Initiator und Kommandeur der Mission ist Chun Wang, ein maltesischer Abenteurer und Mitbegründer von Kryptowährungsfirmen.
Team und Mission
An Bord der Crew Dragon „Resilience“ sind neben Rabea Rogge auch die norwegische Regisseurin und Kamerafrau Jannicke Mikkelsen als Fahrzeugkommandeurin sowie der australische Tourguide Eric Philips als medizinischer Offizier. Diese international zusammengesetzte Crew verleiht der Mission ein beeindruckendes globales Flair, das symbolisch für den heutigen Stand der Raumfahrt steht.
Die „Fram2“-Mission ist besonders bemerkenswert, da sie die erste Menschheitsmission ist, die über die Pole der Erde fliegt. Dieser Meilenstein könnte das Verständnis über die Herausforderungen und Möglichkeiten zukünftiger Raumflüge, insbesondere für Langzeitmissionen zum Mars, erheblich erweitern. SpaceX hat mit dieser Mission bereits seine 17. bemannte Raumfahrt gestartet und zeigt die kontinuierliche Entwicklung ihrer Raumfahrttechnologien. So landete die erste Raketenstufe der Falcon 9 zwei Minuten und 30 Sekunden nach dem Start erfolgreich auf einem Drohnenschiff im Atlantischen Ozean.
Ein Blick in die Geschichte der Raumfahrt
Während die Mission „Fram2“ aktuelle Meilensteine setzt, ist es wichtig, den Kontext der Raumfahrt zu berücksichtigen. Die Geschichte der Raumfahrt reicht bis ins 20. Jahrhundert zurück, mit Pionieren wie Konstantin Ziolkowski, Robert Goddard und Hermann Oberth, die wesentliche Grundlagen für die moderne Raumfahrttechnik legten. Sigmund Jähn, der 1978 als erster Deutscher ins All flog, wird von elf weiteren männlichen Astronauten gefolgt, was die Bedeutung von Rabea Rogges Mission noch erhöht.
Nach der Rückkehr zur Erde will die Besatzung der „Fram2“ Mission, eine weitere Herausforderung annehmen, indem sie ohne medizinische Unterstützung aus der Raumkapsel aussteigen wird. Das erfolgreiche Beenden dieser Mission könnte neue Maßstäbe für zukünftige Raumflüge und die Akklimatisierung der Astronauten setzen.
Die Foren der Raumfahrtgeschichte zeigen, dass Fortschritte Schritt für Schritt erlangt wurden. Die erste weiche Mondlandung durch Luna 9 im Jahr 1966 und der erste Mensch, Juri Gagarin, der 1961 ins All flog, prägten die Geschichte ebenso wie die ersten Frauen im All, darunter Walentina Tereschkowa. SpaceX setzt diese Tradition fort und zeigt, dass der menschliche Drang zur Erkundung des Weltraums ungebrochen ist.
Die Mission „Fram2“ ist nicht nur ein erhebliches Ereignis für Deutschland, sondern auch für die gesamte Menschheit. Welt.de berichtet, dass dies ein weiteres Kapitel in der Geschichte der Raumfahrt darstellt, während Space.com die technischen Aspekte und Maßnahmen des Unternehmens hervorhebt. Die Welt schaut gespannt auf das, was nach diesem historischen Start kommen wird.