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Rund 150 Millionen Euro für Innovationen in Baden-Württemberg!

Der Förderaufruf „Praxissprints“, der am 6. Dezember 2024 vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg veröffentlicht wurde, hat eine überwältigende Resonanz gefunden. In den Tagen, in denen die Förderzusagen an die erfolgreichen Antragsteller verschickt werden, haben insgesamt 567 Projektanträge mit einem beeindruckenden Gesamtfördervolumen von über 150 Millionen Euro die Behörden erreicht. Die Antragsteller kommen aus einer breiten Palette, darunter Unternehmen, wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen, die Fraunhofer Gesellschaft, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie zahlreiche Universitäten und Hochschulen in Baden-Württemberg, berichtet das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hier.

Mit veranschlagten Landeshaushaltsmitteln von 18,72 Millionen Euro wurden schlussendlich 78 Projekte ausgewählt, die das Potenzial haben, den Technologietransfer und die Innovationskultur in der Region entscheidend zu stärken. Der Fokus dieser Initiative liegt darauf, Forschungsergebnisse in praktische Anwendungen zu überführen, Produkte und Prozesse schneller marktreif zu machen, und technische Risiken frühzeitig zu minimieren.

Innovationsförderung durch Praxissprints

Die „Praxissprints“-Initiative ist ein wichtiger Bestandteil des zentralen Innovationsförderprogramms InvestBW. Dieses Programm hat seit Januar 2021 die Förderungen auf über 300 Millionen Euro erhöht. Für den Zeitraum von 2025 bis 2029 stehen darüber hinaus weitere Landesmittel in Höhe von 149 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, Innovationsprozesse zu beschleunigen und die Sicherung von geistigem Eigentum (IP) voranzutreiben, was für Unternehmen von grundlegender Bedeutung ist, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Insbesondere viele Anträge thematisieren Effizienzgewinne. Diese werden betrachtet als Schlüssel zu einer Reduktion der Kosten, des Materialverbrauchs sowie der Energie- und Ressourcennutzung, was nicht nur ökonomische, sondern auch ökologische Vorteile mit sich bringt. Neben den technischen Innovationen stehen auch datenbasierte Dienstleistungen (Smart Services) und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und -prozesse im Vordergrund der geförderten Projekte, wie hier erläutert wird.

Technologietransfer als Wachstumsmotor

Technologietransfer spielt eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, Wissen effektiv zu nutzen und Innovationen voranzutreiben. Dieser Prozess ermöglicht es Unternehmen, neue Märkte zu erschließen und ihre Produkte und Dienstleistungen zu optimieren. Der Transfer technologischen Wissens umfasst oft die Überwindung organisatorischer und rechtlicher Hindernisse. Die Gestaltung erfolgreicher Partnerschaften und Netzwerke, wie auch die genaue Identifikation von Technologien, sind zentrale Elemente für den Erfolg, wie das Digitale Institut beschreibt.

Um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu steigern, wird ein großes Augenmerk auf die Lösung drängender globaler Herausforderungen gelegt. Dies wird durch die Bereitstellung fundierter Machbarkeitsstudien zu Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben unterstützt. Die Möglichkeit, auch nichttechnische Innovationen sowie Prozessinnovationen zu fördern, zeigt die Breite des Ansatzes und die Entschlossenheit, den Standort sowohl nachhaltig als auch innovativ voranzubringen.

Statistische Auswertung

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Baden-Württemberg, Deutschland
Beste Referenz
wm.baden-wuerttemberg.de
Weitere Infos
invest-bw.de

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