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Betrugswarnung: Fake-E-Mails locken mit falschen Jobangeboten!

Die Universität Würzburg warnt derzeit vor gefälschten E-Mails, die im Umlauf sind und angeblich von der Institution stammen. Diese betrügerischen Nachrichten versprechen den Empfängern Jobs an der Universität, oft in Verbindung mit der Bereitstellung einer Wohnung. Die Absender haben es auf sensible Daten abgesehen und fordern die Empfänger auf, eine Geldsumme im Voraus zu überweisen. Diese Informationen konnten von der Universität bestritten werden, da die E-Mails nicht von offiziellen Konten stammen und die Universität niemals Geldüberweisungen im Zusammenhang mit Jobangeboten fordert. Die Universität rät, solche Nachrichten zu ignorieren und Vorfälle unter der Adresse job-scamming@uni-wuerzburg.de zu melden. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Echtheit von Anschreiben über diese Adresse zu überprüfen. Die Botschaft ist klar: Wachsamkeit ist geboten, um sich vor Betrugsversuchen zu schützen, berichtet Uni Würzburg.

Zusätzlich sind zur gleichen Zeit auch gefälschte E-Mails im Umlauf, die im Namen der Industrie- und Handelskammer (IHK) auftreten. Diese Nachrichten fordern die Empfänger auf, ihre Unternehmensdaten zu aktualisieren, da diese angeblich nicht mehr aktuell seien. Die Betreffzeile der E-Mails lautet „Achtung: Unvollständige Daten – Bitte jetzt aktualisieren“. Anzeichen für Phishing sind unter anderem unseriöse Absenderadressen, unpersönliche Anredeformen und kurze Fristsetzungen. Auch Links in den E-Mails und eine unterschiedliche Schriftart können Hinweise auf Betrügereien sein. Empfängern wird geraten, solche Phishing-Mails in den Spam-Ordner zu verschieben und auf offiziellen IHK-Seiten nach ähnlichen Aufforderungen zu suchen, soweit die Verbraucherzentrale informiert, berichtet die Verbraucherzentrale.

Steigende Bedrohung durch Cyberkriminalität

Im weiteren Kontext zeigt der Cybersicherheitsmonitor 2024, dass die Bedrohung durch Cyberkriminalität in Deutschland hoch bleibt. Besonders besorgniserregend ist der Anstieg der sorglosen Nutzereinstellungen, vor allem unter jungen Menschen. 24 Prozent der Befragten waren schon einmal von Cyberkriminalität betroffen. Zu den häufigsten Formen zählen Betrug beim Online-Banking, Identitätsdiebstahl sowie Betrug über Messenger-Dienste. Auch 23 Prozent der Befragten gaben an, beim Onlineshopping betrogen worden zu sein. Diese Daten verdeutlichen die ständige Gefahr, der Internetnutzer ausgesetzt sind, so das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die Veränderungen im Verhalten junger Menschen, die oftmals unbesorgt der digitalen Welt begegnen, sind alarmierend. 68 Prozent der 16- bis 22-Jährigen schätzen ihr zukünftiges Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, als gering oder ausgeschlossen ein. Doch diese vermeintliche Sicherheit kann schnell enttäuscht werden, wenn sie hintendran die Realität der Cyberbedrohungen ignorieren.

Die Notwendigkeit einer verbesserten Sensibilisierung und Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen ist dringlich. Im Durchschnitt setzen Befragte lediglich 3,9 Maßnahmen zur Cyber-Sicherheit um, und die Nutzung solcher Schutzmaßnahmen nimmt ab. Ob Antivirenprogramme oder sichere Passwörter – viele Nutzer fühlen sich sicher ohne Schutzmaßnahmen oder empfinden diese als zu kompliziert. Diese Entwicklung ist in Anbetracht der hohen Anzahl an Opfern von Cyberkriminalität mehr als besorgniserregend und erfordert dringende Aufmerksamkeit von allen Seiten, wie das BSI zusammenfasst.

Statistische Auswertung

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Würzburg, Deutschland
Beste Referenz
uni-wuerzburg.de
Weitere Infos
verbraucherzentrale.de

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