
Am 3. April 2025 verstarb der bekannte Schauspieler Val Kilmer im Alter von 65 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. Dies berichtete unter anderem Gala. Mehrere Medien, darunter auch seine Tochter Mercedes, bestätigten diese traurige Nachricht. Der Tod Kilmer’s war das Ergebnis eines langen Kampfes, der 2014 mit der Diagnose Kehlkopfkrebs begann. Trotz der Diagnose galt Kilmer ab 2017 als krebsfrei, litt jedoch weiterhin unter den bleibenden Folgen der Krankheit.
Cher, die ehemalige Partnerin des Schauspielers, nahm über soziale Medien Abschied von Kilmer und würdigte seine Rolle als “großartigen Freund”. Besonders hob sie seine beeindruckende Leistung als Mark Twain in “Citizen Twain” hervor. Ihre Beziehung begann auf der Geburtstagsparty von Meryl Streep und entwickelte sich, trotz der Unterschiede zwischen den beiden, zu einer tiefen Freundschaft. Während seiner Krankheit verbrachte Kilmer viel Zeit in Chers Gästehaus, was die enge Bindung zwischen ihnen verdeutlichte.
Kampf gegen Kehlkopfkrebs
Die Symptome von Kehlkopfkrebs sind oft unspezifisch und werden anfänglich nicht immer sofort erkannt. Eine Tracheotomie, die Kilmer unterzogen wurde, schafft einen künstlichen Zugang zur Luftröhre und hat tiefgreifende Auswirkungen auf Sprache und Lebensqualität. Seine Therapie umfasste eine Kombination aus Chemotherapie, Bestrahlung und der erwähnten Tracheotomie, was ihn in den folgenden Jahren stark belastete. Kilmer berichtete von Schwierigkeiten beim Sprechen und einem herausfordernden Genesungsprozess.
Statistisch gesehen überleben etwa 64 von 100 Männern mit Kehlkopfkrebs fünf Jahre nach der Diagnose. Die Überlebenschancen variieren jedoch je nach Tumorgröße und allgemeiner Gesundheit des Patienten. In Kilmer’s Fall blieb die Diagnose und die Behandlung nicht ohne Folgen für seine generelle Gesundheit und sein Immunsystem, das durch die Krebsbehandlungen erheblich geschwächt wurde.
Verbindung zwischen Krebs und Lungenentzündung
Laut Spiegato kann eine Lungenentzündung als Komplikation einer Krebserkrankung auftreten. Bei Krebspatienten ist das Risiko für Lungenentzündung erhöht, da das geschwächte Immunsystem anfälliger für Infektionen ist. Krankheitssymptome wie Husten und Atemnot sowie die Behandlung mit Chemotherapie können ebenfalls zur Lungenentzündung führen. Kilmer’s letzte Tage schienen stark von diesen gesundheitlichen Komplikationen geprägt zu sein, als er letztlich einer Lungenentzündung erlag.
Die Behandlung einer Lungenentzündung erfordert oft eine aggressive Herangehensweise, einschließlich Antibiotika und Sauerstofftherapie, und viele Patienten mit Krebs und Lungenentzündung werden häufig im Krankenhaus behandelt. In Kilmer’s Fall war die Kombination aus seiner langen Krankheitsgeschichte und den Schwächen seines Immunsystems wahrscheinlich entscheidend für den Verlauf seiner letzten Tage.