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Trump’s neue Zölle: Droht der weltweite Handelskrieg?

Donald Trump hat am Mittwoch, dem 3. April 2025, ein umfassendes Zollpaket angekündigt, das erhebliche Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft hat. Nach seiner Rückkehr ins Präsidentenamt im Januar 2025 ist weltweit Besorgnis über seine politischen Entscheidungen gewachsen. Die anhaltende Inflation in den USA, die trotz Trumps Versprechens zur Bekämpfung der Preissteigerungen weiter ansteigt, hat viele Amerikaner enttäuscht. Zudem trägt die rigide Zollpolitik Trumps zur inflationären Entwicklung bei. Ungewöhnlicherweise führte Trumps Amtsantritt nicht wie gewohnt zu einem Anstieg der Börsen, sondern verursachte einen dramatischen Kurssturz, der als „Trump-Dump“ bezeichnet wird. Dies geschieht zeitgleich mit einer Außenpolitik, die stark pro-russisch ist und sowohl in den USA als auch in Europa für Entrüstung sorgt, wie die Remszeitung berichtet.

Die neuen Zollregelungen treten ab Dienstag in Kraft und betreffen insbesondere Exporte aus Kanada und Mexiko, die mit einem Strafzoll von 25 Prozent belegt werden. Auch die Importzölle auf Waren aus China wurden auf 20 Prozent verdoppelt. Diese Maßnahmen lösen umgehend Reaktionen aus. Kanada plant Gegenzölle auf US-Produkte im Wert von 30 Milliarden US-Dollar, die innerhalb von 21 Tagen auf 155 Milliarden US-Dollar steigen sollen. China kündigte Vergeltungsmaßnahmen an, darunter Zölle auf Agrarprodukte. Insbesondere die deutsche Wirtschaft sieht sich ebenfalls unweigerlich betroffen, da ein Rückgang der Weltwirtschaft um 0,4 Prozent auch zu einem Rückgang von 0,4 Prozent des deutschen BIP bis 2026 führen könnte, wie Experten des IW Köln zufolge festgestellt wurde, wie die Finanzpraxis analysiert.

Folgen für die deutsche Wirtschaft

Die angedrohten Zölle, insbesondere auf Stahl und Aluminium, könnten die deutsche Wirtschaft erheblich belasten. So könnten höhere Zölle auf mexikanische Exporte schwerwiegende Folgen für die deutsche Automobilbranche haben, da viele deutsche Autobauer Produktionsstätten in Mexiko unterhalten. Experten des Ifo-Instituts erwarten, dass die neuen Zölle die Inflation in den USA weiter anheizen werden, insbesondere auf Zwischenprodukte und Lebensmittel. Trotz dieser Schwierigkeiten sehen einige Analysten auch mögliche Vorteile für europäische Firmen, wenn US-Käufer auf diese zurückgreifen, anstatt US-Produkte zu erwerben. Diese Einschätzungen spiegeln sich in den Prognosen des Ifo-Instituts wider.

Die EU-Kommission hat die Zölle als Bedrohung für globale Lieferketten und die wirtschaftliche Stabilität kritisiert. Präsidentin Ursula von der Leyen hat bereits angekündigt, dass die EU entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen wird. Die Reaktionen in Deutschland zeigen ein breites Spektrum an Meinungen, während Dirk Jandura vom BGA negative Auswirkungen auf Preise und Umsätze befürchtet, bezeichnet Moritz Schularick vom Kieler Institut für Weltwirtschaft die Maßnahmen als schweren Schock für den Welthandel.
Wie auf die Ankündigungen aus Washington reagiert wird, ist noch unklar, jedoch mahnt Sultan zur Vorsicht, da Verhandlungen mit Trump in der Vergangenheit wenig Erfolg versprachen. Die ZDF berichtet, dass der Handelskrieg droht, in eine weltweite Zollspirale zu münden, die die Inflation anheizt und die globale wirtschaftliche Situation weiter belastet.

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