
In den letzten Trainingseinheiten der Formel 1 vor der Qualifikation in Suzuka hat Lando Norris seine Dominanz bewiesen. Der WM-Spitzenreiter des McLaren-Teams legte im Abschlusstraining die schnellste Runde mit einer Zeit von 1:27,965 Minuten hin. Damit setzte er sich knapp vor seinen Teamkollegen Oscar Piastri, der nur 0,026 Sekunden langsamer war. Diese beeindruckende Leistung gibt dem Team einen Schub für die bevorstehende Qualifikation.
George Russell rangiert im Mercedes auf dem dritten Platz, während der Weltmeister Max Verstappen im Red Bull nur den fünften Rang erreichte. Dies könnte potenziell für einige Überraschungen während des Qualifying sorgen. Obwohl die Position von Verstappen nicht seiner üblichen Dominanz entspricht, zeigt sein Teamkollege Sergio Perez, dass Red Bull konkurrenzfähig bleibt.
Unterbrechungen wegen Feuer
Das dritte Freie Training war jedoch nicht ohne seine Schwierigkeiten. Es wurde gleich zweimal unterbrochen, als brennendes Gras am Seitenstreifen für Aufsehen sorgte. Die roten Flaggen wurden kurz nach dem Trainingsbeginn und dann wieder kurz vor dem Ende geschwenkt. Untersuchungen ergaben, dass Funkenflug von den auf dem Asphalt aufsetzenden Unterböden der Fahrzeuge der Grund für die Brände war. Solche Vorfälle fallen zwar nicht häufig an, können aber die letzten Vorbereitungen der Teams erheblich stören.
Nico Hülkenberg stellte unterdessen fest, dass er mit seinem Sauber stark kämpfen muss und die Möglichkeit einer schwierigen Qualifikation besteht. Er belegte den letzten Platz im Abschlusstraining und wird sich etwas einfallen lassen müssen, um in den kommenden Sessions besser abzuschneiden.
Technische Details der Strecke
Suzuka, wo die aktuellen Rennen stattfinden, ist bekannt für ihre anspruchsvolle Streckenführung, die im Uhrzeigersinn verläuft. Die Distanz bis zur ersten Kurve beträgt 332 Meter und es gibt insgesamt 18 Kurven mit 8 Linkskurven und 10 Rechtskurven. Die Höchstgeschwindigkeit ohne DRS liegt bei 324 km/h, was die Strecke zu einer der schnellsten im Kalender macht.
Die Reifenoptionen in diesem Jahr sind die Typen C1, C2 und C3, wobei die Teams strategisch abwägen müssen, wie sie ihre Boxenstopps am besten timen. Die Erfahrung aus den vergangenen Rennen zeigt, dass die meisten Teams auf zwei oder sogar drei Stopps setzen, abhängig von den Bedingungen und der Performance der Fahrzeuge.
Die Herausforderungen auf der Strecke sind nicht zu unterschätzen. Mit 68 درصد Volllastanteil und 48 Gangwechseln pro Runde müssen die Fahrer unglaubliche Präzision und Konzentration aufbringen, um die bestmöglichen Zeiten zu erzielen. Die Streckenhistorie, die 1987 begann, zeigt, dass die besten Teams und Fahrer von der gesamten Strecke profitiert haben. Zu den erfolgreichsten gehören Ferrari, Red Bull und McLaren, die alle eine Vielzahl von Siegen in Suzuka errungen haben.