
Oliver Mintzlaff, der Aufsichtsratschef von RB Leipzig, hat kürzlich in einem Interview mit Sky klargestellt, dass Jürgen Klopp keine Option für die Trainerposition bei RB Leipzig ist. Diese Aussage fiel kurz vor dem Pokal-Halbfinale gegen den VfB Stuttgart und stellte die letzten Spekulationen über eine mögliche Rückkehr Klopps auf die Trainerbank vehement in den Schatten.
Klopp, 57 Jahre alt, hat zum Jahresbeginn 2025 die Rolle des Head of Global Soccer bei Red Bull übernommen, nachdem er eine erfolgreiche Ära von neun Jahren beim FC Liverpool hinter sich gelassen hat. Seither ist er für die strategische Ausrichtung des internationalen Netzwerks von Red Bull verantwortlich, zu dem neben RB Leipzig auch die Klubs in Salzburg, New York Red Bulls, Bragantino in Brasilien und Omiya Ardija in Japan gehören. Auch Leeds United hat Red Bull Anteile erworben, was Klopps Aufgabe zusätzlich kompliziert macht.
Interimstrainer und Zukunftsperspektiven
Zsolt Löw hat die Verantwortung als Interimstrainer bei RB Leipzig übernommen, nachdem Marco Rose entlassen wurde. Mintzlaff sprach Löw seinen Dank aus und betonte, dass er neue Impulse und Energie ins Team bringen wird. Es steht fest, dass Löw nach der Saison an der Seite von Klopp arbeiten wird, was auf eine enge Zusammenarbeit in der zukünftigen Entwicklung des Teams hindeutet.
Die Klarstellungen von Mintzlaff betreffen nicht nur Klopp, sondern auch Mario Gomez, der als Technischer Direktor bei Red Bull tätig ist. Mintzlaff stellte klar, dass Gomez seinen Vertrag verlängert hat und bekräftigte, dass er sicher ist, dass Gomez nicht zum FC Bayern wechseln wird. Dies zeigt die Ambitionen von RB Leipzig, ihre Strukturen zu festigen und die Kontinuität im Management zu gewährleisten.
Klopp’s Einfluss auf die Spielphilosophie
Klopp wird nicht nur die Spielphilosophie von RB Leipzig weiterentwickeln, sondern auch seine Expertise im Scouting und bei der Auswahl von Trainern und Talenten einbringen. Die Verpflichtung Klopps wurde von vielen, einschließlich RB-Geschäftsführer Marcel Schäfer, als „Gamechanger“ für die deutschen und internationalen Aktivitäten von Red Bull bezeichnet. Seine Rückkehr zur Entwicklung von Talenten könnte langfristig entscheidend für RB Leipzig sein.
Die Zukunft von RB Leipzig bleibt somit spannend, während Mintzlaff die Weichen für eine erfolgreiche nächste Saison stellt. Klopps neue Rolle wird nicht nur die gesamte Organisation betreffen, sondern auch das gesamte Netzwerk der Red Bull-Fußballklubs.