
Am Samstag, den 5. April, trifft Borussia Dortmund auswärts auf den SC Freiburg. Nach dem jüngsten 3:1-Sieg gegen Mainz 05, hat die Mannschaft von Trainer Niko Kovac das klare Ziel, die Distanz zu den internationalen Europapokalplätzen zu verringern. Dortmund liegt aktuell vier Punkte hinter Freiburg, das sich auf dem siebten Platz der Bundesliga-Tabelle befindet. Ein Sieg ist für beide Teams entscheidend, da dieser Rang möglicherweise nicht für einen internationalen Wettbewerb reicht.
Für das bevorstehende Spiel sieht sich Kovac jedoch gezwungen, mehrere Änderungen in der Startaufstellung vorzunehmen. Feste Ausfälle verzeichnen die Dortmunder mit Nico Schlotterbeck und Yan Couto, die beide wegen der fünften Gelben Karte gesperrt sind, sowie Marcel Sabitzer, der aufgrund einer Knieverletzung noch nicht zur Verfügung steht. Besonders problematisch ist die Defensive, da Dortmund nur einen vollwertigen Innenverteidiger, Waldemar Anton, zur Verfügung haben könnte. Ein möglicher Ausfall von Emre Can (Adduktorenprobleme) und Niklas Süle (Hämatom) könnte die Abwehr weiter schwächen, weshalb Kovac in Erwägung zieht, bei Bedarf auf eine Viererkette auszuweichen. Allerdings haben Karim Adeyemi und Maximilian Beier beim letzten Spiel gegen Mainz gut performt und könnten auf den Außenbahnen eingesetzt werden.
Aufstellung und Strategien
Trotz der personellen Probleme plant Kovac, an seinem System einer Dreier- bzw. Fünferkette festzuhalten. Die voraussichtliche Aufstellung könnte wie folgt aussehen: Im Tor Gregor Kobel, in der Abwehr Ramy Bensebaini, möglicherweise Emre Can, falls jener fit ist, und Waldemar Anton. Auf den Außenpositionen sollten Julian Ryerson und Daniel Svensson zum Einsatz kommen. Im Mittelfeld werden Salih Özcan, Pascal Groß und Julian Brandt erwartet. Im Sturm könnten Karim Adeyemi und Maximilian Beier auflaufen. Serhou Guirassy, der gegen Mainz kurzfristig ausgefallen ist, hat die besten Chancen, gespielt werden zu können, während er möglicherweise geschont wird, um ihn für kommende wichtige Spiele gegen den FC Barcelona und Bayern München fit zu halten.
Die verletzungsbedingten Ausfälle und die damit verbundenen Unsicherheiten in der Abwehr stellen Kovac vor eine erhebliche Herausforderung. Bei einem weiteren Ausfall kann Dortmund auch nur einen Innenverteidiger aufstellen, was für das Team als „totales Abwehr-Chaos“ beschrieben werden könnte. Felix Nmecha soll nach einer längeren Verletzungspause wieder in den Kader zurückkehren, was einen positiven Aspekt für die Mannschaft darstellt, da er nun frische Kräfte und Alternativen bietet.
Das Spiel am Samstag wird für beide Mannschaften einen Prüfstein darstellen. Während Freiburg versucht, seinen Platz in der oberen Tabellenhälfte zu sichern, ist es für Dortmund entscheidend, die Herausforderung der verletzungsgeplagten Defensive zu meistern und die nötigen Punkte zu sammeln. Laut Ruhr24 kommt die Partie in einer wegweisenden Phase für die Dortmunder, die die Europapokal-Träume am Leben halten möchten.
Der Anstoß erfolgt um 15:30 Uhr, und die Fans können gespannt sein, wie sich die Mannschaft von Kovac auf die bemerkenswerten Herausforderungen einstellen wird. Die kommenden Spiele gegen starke Gegner wie den FC Barcelona und Bayern München sind ebenfalls im Hinterkopf und unterstreichen die Dringlichkeit, die aktuelle Form zu stabilisieren und zu verbessern.