
Im Aufstiegsrennen der 3. Liga hat der FC Energie Cottbus einen herben Rückschlag erlitten. In einem spektakulären Spiel verlor die Mannschaft gegen den TSV 1860 München mit 1:5 (0:3). Laut Welt fand das Spiel vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Grünwalder Straße statt. Trotz des phänomenalen Zuschauerandrangs konnte Cottbus nicht überzeugen.
Cottbus-Coach Claus-Dieter Wollitz musste auf mehrere verletzte Spieler verzichten, darunter Niko Bretschneider und Henry Rorig, sowie den gesperrten Filip Kusic. Diese personellen Engpässe führten zu einer schwachen Leistung in der Defensive, die von den Münchenern gnadenlos ausgenutzt wurde.
Spielverlauf und umstrittene Entscheidungen
Der Verlauf der Partie war geprägt von gleich drei Toren der Münchener in der ersten Halbzeit. Dickson Abiama eröffnete den Torreigen bereits in der 15. Minute, gefolgt von Tunay Deniz in der 18. Minute. Patrick Hobsch legte mit zwei weiteren Treffern in der 37. und 50. Minute nach, bevor Timmy Thiele in der 71. Minute den Ehrentreffer für Cottbus erzielt. Julian Guttau stellte schließlich in der 89. Minute den Endstand auf 5:1 her. Diese Informationen werden von Tag24 detailliert erklärt.
Gleich zu Beginn des Spiels sorgte jedoch eine strittige Schiedsrichterentscheidung für Aufregung. In der 4. Minute wurde ein klarer Treffer von Soichiro Kozuki von Schiedsrichter Felix Bickel nicht anerkannt, obwohl der Ball eindeutig die Linie überschritt. In der 3. Liga sind jedoch weder Torlinientechnologie noch der Videobeweis verfügbar, was eine Korrektur des Fehlers unmöglich machte.
Klassifikationssituation
Trotz der deutlichen Niederlage bleibt Cottbus auf dem zweiten Platz der Tabelle, hat jedoch vier Punkte Rückstand auf den Tabellenführer Dynamo Dresden. Die kommende Woche wird entscheidend sein, da Cottbus am Mittwoch ein Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen und am Sonntag ein Auswärtsspiel gegen Borussia Dortmund II bestreiten muss. Die Situation ist für den Verein angespannt, da die ersten beiden Plätze der 3. Liga den direkten Aufstieg in die 2. Liga ermöglichen.
Die wiederholte Diskussion über die Notwendigkeit von Torlinientechnologie und Videoassistenzsystemen wird durch die Ereignisse in diesem Spiel erneut angeheizt. Während sich die UEFA entschlossen hat, bei der EM 2024 die Technik von Hawk Eye einzusetzen, bleibt die 3. Liga in Deutschland ohne solche Hilfsmittel, was zu umstrittenen Entscheidungen führt, die den Ausgang von Spielen erheblich beeinflussen können, so die Forderungen von Experten in der Eurosport.