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Kimmich im Vertragschaos: Droht der FC Bayern der Ballack-Eklat?

Am Abend des 27. Februar 2025 feierte der FC Bayern München seinen 125. Geburtstag mit einer großen Party, die jedoch nur kurze Freude bereitete. Am Donnerstagmittag geriet die Feierlaune in den Hintergrund, als die Nachrichten über die gescheiterten Vertragsverhandlungen mit Joshua Kimmich durch die Medien gingen. Kimmich, der DFB-Kapitän und stellvertretende Kapitän des FC Bayern, wird aktuell mit möglichen Wechselgedanken in Verbindung gebracht, da sein Vertrag am 30. Juni 2025 ausläuft.

Bei der Aufsichtsratssitzung am Montagabend wurde das Vertragsangebot für Kimmich offiziell zurückgezogen. Der Sportvorstand Max Eberl hatte zuvor Hoffnungen auf eine Einigung geäußert, doch nun steht fest, dass der zögerliche Verhandlungsstil von Kimmich als Warnsignal interpretiert wird. Die Vereinspolitik der Sparmaßnahmen widerspricht den jüngsten Vertragsverlängerungen von Spielern wie Jamal Musiala und Alphonso Davies. Kimmich selbst fehlt derzeit aufgrund einer Sehnenreizung im entscheidenden Spiel gegen Stuttgart, was die Situation zusätzlich belastet.

Konflikt über Gehalt und Wertschätzung

Der Vertragspoker zieht sich bereits seit Monaten hin und stellt eine Herausforderung für beide Seiten dar. Der FC Bayern hat Kimmich mitgeteilt, dass das zuvor unterbreitete Angebot nicht mehr gültig ist. Laut Berichten von BR.de hat Kimmich dennoch die Möglichkeit, zeitnah zu unterschreiben, falls er seine Meinung ändern sollte. Der Grund für den Rückzug des ursprünglichen Angebots liegt klar auf der Hand: Kimmich zögerte, einen neuen Vertrag zu unterschreiben, während Bayern weiterhin an einer Vertragsverlängerung interessiert bleibt.

Werfen wir einen Blick auf Kimmichs Situation: Mit 30 Jahren gehört er zu den Schlüsselspielern im Bayern-Mittelfeld. Seinen Wechsel von RB Leipzig zum FC Bayern 2015 hat er zu einem bedeutenden Karriereabschnitt gemacht. In der vergangenen Saison stand er wegen seiner Leistungen und interner Diskussionen über einen möglichen Verkauf in der Kritik. In der aktuellen Saison hat Kimmich jedoch zu alter Stärke zurückgefunden und spielte bis zu seiner Verletzung alle Minuten.

Ein zweiter Fall Ballack?

Die Rückzieher von Vertragsangeboten erinnern an die Situation von Michael Ballack im Jahr 2005. Damals wurde Ballacks Angebot ebenfalls zurückgezogen, was zu seinem ablösefreien Wechsel zu Chelsea führte. Ein ähnliches Schicksal könnte Kimmich drohen, zumal potenzielle Interessenten wie Manchester City, FC Barcelona und Paris Saint-Germain bereits im Hintergrund lauern. Die Unsicherheit über die anstehenden Entscheidungen könnte sowohl für den Spieler als auch für den Verein nachteilige Folgen haben.

Kimmich hat sich als Führungspersönlichkeit etabliert, sowohl im Verein als auch in der Nationalmannschaft. Mit seinem Wechsel könnte Bayern nicht nur einen Schlüsselspieler verlieren, sondern auch an Reputation einbüßen. Die Entscheidung über Kimmichs Zukunft bleibt offen, und es liegt nun an beiden Parteien, den ersten Schritt zu machen, um eine Einigung zu erzielen.

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München, Deutschland
Beste Referenz
remszeitung.de
Weitere Infos
br.de

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