
Die Regionalzugverbindung zwischen München und Nürnberg wird ab Ende 2028 signifikante Verbesserungen erleben. Laut einem Bericht der PNP hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) der DB Regio den Zuschlag für den Betrieb der Verbindung erteilt. Die geplanten Maßnahmen umfassen den Einsatz weniger störanfälliger Züge und einen regelmäßigen Stundentakt auf der Schnellfahrstrecke.
Die derzeitigen Probleme resultieren aus technischen Mängeln an den Lokomotiven und Wagen, die hauptsächlich dem Hersteller Skoda zugeschrieben werden. Über die letzten Jahre waren die Skoda-Züge immer wieder Ursache für unerwartete Ausfälle, was zu einem Ersatzkonzept geführt hat, da die Zahl der einsatzbereiten Triebwagen unzureichend ist. Ab 2028 sollen Züge des Herstellers Siemens die Skoda-Modelle ersetzen und bereits auf anderen Strecken im Einsatz sein, was die Zuverlässigkeit der Verbindung verbessern dürfte.
Aktuelle Situation und geplante Änderungen
Die Züge müssen für Geschwindigkeiten von bis zu 190 km/h sowie spezifische Anforderungen, wie etwa Druckbeständigkeit in Tunneln, gerüstet werden. trotz der Herausforderungen, bieten die Regionalzüge zwischen München und Nürnberg eine attraktive Reisezeit von etwa 1 Stunde und 45 Minuten, was sie zu einer beliebten Alternative für Pendler und Reisende macht. Die Linie RE1 hat sich insbesondere seit der Einführung des Deutschlandtickets bei Fahrgästen großer Beliebtheit erfreut.
Um die verkehrlichen Herausforderungen zu bewältigen, wurden ab dem 4. August 2023 neue Schnellverbindungen für den München-Nürnberg-Express an Wochenenden und Feiertagen eingeführt. Laut Informationen von Deutsche Bahn liegt die Fahrzeit neuer Verbindungen unter 2:30 Stunden und führt die Passagiere über das malerische Altmühltal.
Der Fahrplan und weitere Maßnahmen
Diese Erweiterungen sind Teil eines umfassenden Ersatzkonzepts von DB Regio Bayern und der BEG, das ein stabiles und planbares Angebot für die Fahrgäste sicherstellen soll. Es gab allerdings einige Rückschläge aufgrund der technischen Mängel der Skoda-Züge, die die Einsatzfähigkeit beeinträchtigt haben. Aktuell sind nur drei Skoda-Züge pro Tag zwischen Nürnberg und München im Einsatz, mit einer reduzierten Frequenz und unter Umständen durch Umstiege in Ingolstadt, was die Reise für viele Passagiere unpraktisch macht.
An den Wochenenden und Feiertagen wird jedoch eine Verbesserung durch zwei Skoda-Züge im Zweistundentakt als Expressverbindungen und zusätzliche konventionelle Doppelstockzüge, die umsteigefreie Verbindungen über das Altmühltal anbieten, geboten. Unter der Woche bleibt der bisherige Fahrplan bestehen.
Insgesamt sind die Maßnahmen, die sowohl die DB Regio Bayern als auch der Hersteller Skoda ergreifen, ein Schritt in die richtige Richtung. Die Bemühungen, technische Mängel zu beheben und einen zuverlässigeren Service anzubieten, sind unerlässlich, um die Attraktivität des Schienenverkehrs auf dieser wichtigen Strecke zu gewährleisten. Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten der Statistischen Ämter.