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Revolution im Fußball: Champions League wird radikal reformiert!

Am 11. Februar 2025 wird das neu strukturierte Format der UEFA Champions League mit großen Erwartungen und Herausforderungen in die entscheidende Phase gehen. In der aktuellen Saison wurde die bisherige Gruppenphase abgeschafft und durch eine Ligaphase ersetzt, die es jedem Team ermöglicht, acht Spiele statt zuvor sechs zu absolvieren. Diese Reform, die von der UEFA ins Leben gerufen wurde, soll bis zum Finale am 31. Mai 2025 in München in Kraft bleiben, nachdem die Änderungen am 10. Mai 2022 auf einem Kongress in Wien endgültig beschlossen wurden, wie Deutschlandfunk berichtet.

Die neuen Regeln betreffen auch die Qualifikation für die K.o.-Runde. Nach der Ligaphase spielen die besten Teams in Playoffs um den Einzug ins Achtelfinale. Diese neue Struktur könnte die Spannung und Unvorhersehbarkeit der Spiele erhöhen, da die ersten acht Teams der Gesamtwertung direkt für das Achtelfinale qualifiziert sind, während die Plätze 25 bis 36 nach der Vorrunde ausscheiden. Teams, die auf den Rängen 9 bis 16 landen, müssen in eine Zwischenrunde, wobei eine Auslosung ähnlich dem Format bei Tennisturnieren erfolgt, berichtet Sportschau.

Die Playoffs und mögliche Regeländerungen

In der K.o.-Phase stehen große Vereine unter Druck. Der FC Bayern München muss sich gegen Celtic Glasgow und Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon in den Playoffs beweisen. Eine wichtige Neuerung, die derzeit informell diskutiert wird, betrifft die Abschaffung der 30-minütigen Verlängerung in diesen K.o.-Spielen. Stattdessen könnten die Ergebnisse direkt im Elfmeterschießen entschieden werden. Die Überlegung hierbei ist, den vollen Terminkalender der Spieler und Teams zu berücksichtigen, um die Spielminuten zu reduzieren, wie Der Westen berichtet.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Reform ist die Erhöhung der Anzahl der teilnehmenden Teams von 32 auf 36. Jedes Team wird in der Vorrunde acht Spiele bestreiten, was einen Anstieg der Gesamtspiele in der Champions League von 125 auf 189 zur Folge hat. Diese erhöhte Zahl an Begegnungen bringt einen gewaltigen Anstieg der Belastung für die Spieler mit sich. Die UEFA und die Clubs hoffen auf gestiegene Einnahmen, zugleich gibt es jedoch Bedenken hinsichtlich der physischen Belastung der Athleten und der erhöhten Reisekosten, die sich auf den CO2-Fußabdruck des europäischen Fußballs auswirken könnten.

Auswirkungen auf nationale Ligen und kleinere Clubs

Die Reform bringt nicht nur für die großen Teams Herausforderungen mit sich, sondern hat auch potenzielle Auswirkungen auf nationale Ligen. Die Einführung zusätzlicher Spieltage könnte die Zeit für nationale Wettbewerbe verringern und die finanzielle Kluft zwischen großen und kleinen Klubs weiter vergrößern. Die jährlichen Einnahmen der UEFA sollen von 3,5 auf 4,4 Milliarden Euro steigen, was auf eine mögliche Übersättigung im europäischen Fußball hindeutet.

Insgesamt zeigt sich, dass die Champions-League-Reform einerseits mehr Spannung verspricht, auf der anderen Seite jedoch auch Bedenken hinsichtlich der steigenden Belastung der Spieler und der finanziellen Ungleichheit unter den Vereinen laut werden. Mit den kommenden Veränderungen wird der europäische Fußball vor großen Herausforderungen stehen, während sich die Teams auf die neuen Gegebenheiten einstellen müssen.

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München, Deutschland
Beste Referenz
derwesten.de
Weitere Infos
sportschau.de

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