
Die Brennerautobahn, eine zentrale Verkehrsachse für Urlauber aus Deutschland und Österreich, steht 2025 im Fokus umfangreicher Baumaßnahmen. Wie InFranken berichtet, haben die Bauarbeiten an der Luegbrücke, die zwischen 1966 und 1968 errichtet wurde, bereits begonnen. Diese 1.804 Meter lange Brücke führt wochentags oft nur einspurig, was signifikante Verkehrsverzögerungen und Staus zur Folge hat.
Die Maßnahmen zur Beseitigung der baubedingten Verkehrsbehinderungen sind vielfältig. An starken Reisetagen wird eine temporäre zweispurige Verkehrsführung angestrebt, um ein Verkehrschaos zu vermeiden. Der Fahrkalender der ASFINAG zeigt an, dass an 180 Tagen im Jahr die Strecke zweispurig befahrbar ist, während an den restlichen Tagen lediglich eine Spur zur Verfügung steht. Dies geschieht in Rahmen eines umfangreichen Maßnahmenpakets zur Gewährleistung des Verkehrsflusses während der Bauarbeiten.
Umfangreiche Verkehrsmaßnahmen
Zusätzlich zu den angepassten Verkehrsführungen werden auch spezielle Fahrverbote für Lkw über 7,5 Tonnen umgesetzt. Insgesamt gibt es 36 Fahrverbotstage in Richtung Süden und 21 in Richtung Norden. Diese Fahrverbote gelten zwischen dem 1. Januar und dem 28. Februar 2025 täglich von 7 bis 19 Uhr, um das niederrangige Straßennetz in Wipptal und im Großraum Innsbruck zu entlasten, wie ASFINAG erläutert.
Um den öffentlichen Verkehr zu fördern, wird auch der Schienenverkehr im Wipptal ausgebaut. Die Verlängerung von fünf Zügen täglich zwischen Steinach und Brenner sowie 33 umstiegsfreie Verbindungen pro Tag sind geplant. Diese Maßnahmen sollen insbesondere während der Bauarbeiten für Entlastung sorgen.
Alternative Routen und Reiseziele
Reisende, die die von Bauarbeiten betroffene Strecke meiden möchten, können alternative Routen über Salzburg oder die Tauernautobahn sowie den Reschenpass nutzen. Die Luegbrücke bleibt für viele Deutsche ein bedeutendes Tor nach Italien, das im Jahr 2025 eines der beliebtesten Reiseziele bleibt. Zudem erleichtert eine neue Bahnverbindung von München direkt an die Adria die Anreise.
Italien bietet 2025 eine Fülle von touristischen Anziehungspunkten, mit Rom, das besonders im „Heiligen Jahr“ unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ viele Besucher anzieht. Veranstaltungen, Konzerte und Ausstellungen sorgen für ein hohes Interesse an der italienischen Hauptstadt. Auch die Stadt Orbetello in der Toskana zieht Aufmerksamkeit auf sich, da sie wegen einer Mückenplage eine Petition zur Ausrufung des Notstands gestartet hat.
Die Verkehrswege Italiens sind im europäischen Vergleich überdurchschnittlich gut ausgebaut. Dies umfasst ein ausgedehntes Straßen- und Autobahnnetz von 228.863 Kilometern. Bei einer Bevölkerungsdichte von etwa 196 Einwohnern pro km² und einer Fahrzeugdichte von 0,76 Fahrzeugen pro Einwohner ist Italien damit gut aufgestellt, um den Anforderungen des Reiseverkehrs gerecht zu werden, wie laenderdaten.info berichtet.
Die anhaltenden Bauarbeiten an der Luegbrücke sind ein notwendiger Schritt, um die Infrastruktur für zukünftige Generationen zu verbessern, und während die Reise im Jahr 2025 Markierungen durch Baustellen aufweist, bleibt die Anziehungskraft Italiens für deutsche Touristen ungebrochen.