
Am 2. April 2025 haben die Füchse Berlin und der SC Magdeburg einen bedeutenden Meilenstein in der EHF Champions League erreicht. Die Füchse sicherten sich mit einem 37:37-Unentschieden gegen Industria Kielce den Einzug ins Viertelfinale, was den ersten Zugang zu den Top Acht Europas seit 13 Jahren markiert. Mathias Gidsel war der herausragende Spieler der Begegnung und traf insgesamt 12 Mal, davon beeindruckende 10 Tore im ersten Abschnitt. Trotz der verletzungsbedingten Ausfälle von Fabian Wiede und Tim Freihöfer zeigte Nils Lichtlein eine starke Leistung und trug maßgeblich zum Gesamterfolg bei. Das Aggregate-Segment endete mit einem Gesamtstand von 70:64 für Berlin, was dem Team wertvolle Moraen einbrachte, um im weiteren Verlauf des Turniers zu punkten.
Parallel dazu spielten die Magdeburger eindrucksvoll gegen Dinamo Bukarest und gewannen mit 35:29 (21:10). Diese Leistung sicherte ihnen den Einzug ins Viertelfinale zum dritten Mal in Folge. SC Magdeburg hatte bereits im Hinspiel einen Vorsprung von vier Toren herausgespielt, den sie souverän verteidigten. Im Viertelfinale treffen die Magdeburger auf Veszprém HC, während die Füchse auf Aalborg Håndbold stoßen, ein Team, das in den letzten zwei Jahren in den Finals der Champions League vertreten war.
Viertelfinal-Paarungen
Die Viertelfinals finden zwischen dem 24. April und dem 1. Mai statt, wobei die Gruppensieger im Rückspiel Heimrecht genießen. Die Folgenden Paarungen wurden festgelegt:
- Füchse Berlin gegen Aalborg Håndbold
- SC Magdeburg gegen Veszprém HC
Ein besonderer Blick geht auf die Leistung der Füchse Berlin, die sich gegen Kielce auszeichnen konnten, trotz eines 31:35-Rückstands. Die Kielcer, die im vorangegangenen Jahr im Viertelfinale gegen Magdeburg ausgeschieden waren, mussten erneut auf deutschem Boden eine Niederlage hinnehmen. In einer spannenden Partie war Szymon Sicko von Kielce mit acht Toren der beste Schütze seines Teams, während Gidsel sich in dieser Saison mit insgesamt 106 Treffern eine hervorragende Bilanz erarbeitete.
Kontext der Champions League
Die EHF Champions League, als wichtigste Vereins-Handballmeisterschaft in Europa, wurde 1956 gegründet und erfreut sich seither eines stetigen Wachstums. Organisiert von der Europäischen Handballföderation (EHF), fiel der Zugang für Teams auf Grundlage der EHF-Koeffizientenrangliste, die jährlich aktualisiert wird. Jedes Jahr kämpfen 16 Teams in der Gruppenphase um den Titel, wobei die ersten beiden Teams jeder Gruppe direkt ins Viertelfinale einziehen.
Aktuell ist der FC Barcelona Rekordtitelträger mit insgesamt 12 Titeln. Die verschiedenen Phasen der Champions League beinhalten eine Gruppenphase und Playoffs, die zu einem spannenden Finale führen. Die Spannung und Wettbewerbsfähigkeit dieser Liga ziehen Handballfans aus ganz Europa an, und in diesem Jahr könnte der Weg zum Titel besonders aufregend werden.
Der Eintritt der Füchse und des SC Magdeburg in die nächste Runde zeigt, dass der deutsche Handball weiterhin auf europäischer Ebene konkurrenzfähig bleibt. Die kommenden Wochen versprechen einige spannende Begegnungen mit hohem sportlichen und emotionalen Einsatz.