
In einer aktuellen Umfrage der Expat-Community Internations wurde München als die unfreundlichste Stadt der Welt identifiziert. Dies ist das Ergebnis eines Rankings, das nicht nur die deutsche Hauptstadt, sondern auch andere Metropolen des Landes in die Spitze der unfreundlichsten Städte katapultiert. Berlin belegte dabei den zweiten Platz, während Hamburg auf dem dritten Rang landete. Das Ranking umfasst verschiedene Faktoren, die die Weltoffenheit und Freundlichkeit einer Stadt beeinflussen, und in diesem Jahr erscheinen vier deutsche Städte unter den zehn unfreundlichsten.
Das Ranking zeigt, dass Deutschland in dieser Hinsicht besonders negativ aufgefallen ist. Ein Überblick über die unfreundlichsten Städte weltweit sieht wie folgt aus:
Rang | Stadt |
---|---|
1 | München |
2 | Berlin |
3 | Hamburg |
4 | Wien |
5 | Frankfurt |
6 | Vancouver |
7 | Paris |
8 | Oslo |
9 | Rom |
10 | Istanbul |
Gründe für die Unfreundlichkeit
Die Gründe für die hohe Platzierung der deutschen Städte in diesem Ranking sind vielschichtig. Die direkte, oft als grob empfundene Art der Berliner und der rauere Ton der Hamburger werden besonders hervorgehoben. Münchens Einwohner, die als wenig hilfsbereit gelten, tragen ebenfalls zu dem negativen Image bei. Die Umfrage der Expat-Community zeigt, dass viele internationale Bewohner sich in diesen Städten weniger willkommen fühlen, was durch die hektische Atmosphäre in Frankfurt und die als unfreundlich empfundene Zurückhaltung der Norweger in Oslo verstärkt wird.
Diese Forschung, die 12.500 Expats in über 50 Städten einbezog, hat sich inzwischen zu einer wichtigen Informationsquelle für Leute entwickelt, die in neue Länder ziehen möchten. Zu den weiteren unfreundlichen Städten zählen Wien, das vor allem durch seinen „Wiener Grant“ und einem weit verbreiteten Hochmut gegenüber Fremden auffällt, sowie das „Vancouver Freeze“, das die kühle Art der Einwohner beschreibt.
Das Bild der Gastfreundschaft
Gegenteilig zu den deutschen Städten stehen Orte wie Mexiko-City, Malaga und Valencia, die als die freundlichsten Städte weltweit gelten. Diese Ergebnisse zeigen ein klares Bild: Während einige Städte internationale Besucher mit offenen Armen empfangen, kämpft Deutschland offenbar mit dem Ruf, weniger gastfreundlich zu sein. Es bleibt abzuwarten, wie die Städte in den kommenden Jahren auf diese Kritik reagieren und ob sie Initiativen ergreifen werden, um das Image zu verbessern.
Für die Deutschen, die sich diesen Umfragen und dem Feedback ihrer internationalen Mitbürger stellen müssen, bleibt eine Frage offen: Was kann getan werden, um die eigene Stadt freundlicher zu gestalten und den multikulturellen Austausch zu fördern? Es ist eine Herausforderung, die von den Stadtentwicklern, der Politik und den Bewohnern gemeinsam gelöst werden muss.
Die vollständigen Ergebnisse und weitere Informationen sind bei derwesten.de und focus.de nachzulesen.