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Münchener Grundschüler siegen mit genialem Turm aus Papierrollen!

Fünf Schüler der Grundschule an der Limesstraße in München haben bei einem Wettbewerb der bayerischen Ingenieurekammer-Bau herausragende Leistungen gezeigt. Taron (7), Theo (7), Xaver (8), Elisa (8) und Josephine (8) erreichten den vierten Platz unter 122 Teilnehmenden und sicherten sich damit den Sonderpreis für das beste Grundschulmodell. Die Jury lobte besonders die technische Raffinesse sowie das ausgeprägte Beobachtungsvermögen der Schüler, die bereits früh an den Bau von Konstruktionen herangeführt wurden.

Die Kinder konzipierten einen beeindruckenden Aussichtsturm, der 80 cm hoch ist, aus Papierrollen gefertigt wurde und über sieben Geschosse verfügt. In ihrem konstruktiven Prozess experimentierten die Schüler auch mit Knete, mussten aber feststellen, dass diese nicht die notwendige Stabilität bot. Dennoch integrierten sie enga giert Elemente von Baustellen in ihre Konstruktion, wie Kräne sowie Querstreben. Diese Aspekte spiegeln nicht nur die Kreativität, sondern auch das Verständnis der Schüler für Baukonstruktionen wider.

Besonderheiten des Projekts

Eines der beeindruckendsten Merkmale des Turms ist die Herausforderung, einen Sandsack zu tragen. Jede Etage enthält Räume, die das Schulleben widerspiegeln, einschließlich Sekretariats- und Sportplatzräumen. Die Schüler haben bereits im Kindergarten mit Bauklötzen gearbeitet und zeigten viel Begeisterung für ihren Wettbewerb. Dieses Engagement und die gesammelten Erfahrungen spiegeln das Ziel des Schülerwettbewerbs, der seit 2005 von den Ingenieurkammern der Länder und der Bundesingenieurkammer ausgerichtet wird. Mit einer Teilnehmerzahl von durchschnittlich 5.000 gehört der Wettbewerb Junior.ING zu den größten in Deutschland.

Die Schüler planen, im nächsten Jahr erneut teilzunehmen und ein Fußballstadion zu entwerfen. Um beim Bundesentscheid nach Berlin fahren zu können, müssen sie mindestens den dritten Platz erreichen. Der Wettbewerb ist in zwei Alterskategorien unterteilt und fordert die Teilnehmenden heraus, Gebäude oder Brücken mit einfachen Materialien zu entwerfen und zu bauen.

Ein Blick auf den Wettbewerb

Der Wettbewerb Junior.ING verfolgt das Ziel, Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Regelmäßig wechselt das Thema des Wettbewerbs, um die Vielseitigkeit des Bauingenieurberufs widerzuspiegeln und zudem dem Fachkräftemangel in technischen Berufen entgegenzuwirken. Bei der diesjährigen Bundespreisverleihung, die am 16. Juni 2023 im Deutschen Technikmuseum in Berlin stattfand, nahmen insgesamt rund 4.500 Schülerinnen und Schüler teil, die mehr als 40.000 Stunden in die Projektarbeit investierten.

Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, unterstrich die Bedeutung des Wettbewerbs für nachhaltige Mobilität und betonte, wie wichtig die Förderung junger Talente in der Technik ist. Die Instruktionen und kreativen Ansätze der Schüler sind ein fundamentales Element in ihrer Ausbildung und zukunftsorientierten Entwicklung.

Dabei sehen die Veranstalter eine klare Verbindung zwischen diesen Wettbewerben und der langfristigen Sicherstellung von Fachkräften in den MINT-Bereichen. Sowohl Lehrer als auch Eltern sind eingeladen, die herausragenden Arbeiten der Teilnehmenden zu unterstützen und zu begleiten, um die Faszination für Bau und Ingenieurwesen weiter zu stärken.

Für die Schüler aus München bleibt zu hoffen, dass ihre harte Arbeit und kreative Energie im kommenden Jahr noch bessere Resultate bringen wird. Weitere Informationen zu den Wettbewerben finden Interessierte auf den Seiten der Ingenieurkammer und der Bundesingenieurkammer.

Statistische Auswertung

Genauer Ort bekannt?
Limesstraße, 81243 München, Deutschland
Beste Referenz
tz.de
Weitere Infos
bingk.de

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