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Streik bei Post und DHL: Verdi kämpft für mehr Lohn und Urlaub!

Am Montag, dem 28. Januar 2025, fanden in Berlin Streiks im öffentlichen Nahverkehr statt, während für Dienstag ein umfangreicher Warnstreik bei der Deutschen Post und DHL angekündigt ist. Die Gewerkschaft Verdi hat tausende Brief- und Paketzusteller mobilisiert, um für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Verdi fordert mehr Lohn sowie zusätzliche Urlaubstage für die rund 170.000 Tarifbeschäftigten der DHL-Tochter, die unter steigender Arbeitsbelastung leiden.

Die Situation ist angespannt, da es in der zweiten Verhandlungsrunde kaum Bewegung gab und keine greifbaren Ergebnisse erzielt wurden. Verdi verlangt eine Lohnerhöhung von sieben Prozent und drei zusätzliche Urlaubstage. Zusätzlich sollen ihre Mitglieder einen weiteren Urlaubstag erhalten, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Diese Forderungen sind Begleiterscheinungen eines steigenden Drucks auf die Mitarbeiter, die sich in der bisherigen Verhandlungsphase unverstanden fühlen.

Umbau und Streikaufrufe in den Bundesländern

Bereits in Bayern sind 33 Städte, darunter München, Nürnberg und Augsburg, stark von den Warnstreiks betroffen. Über 2000 Mitarbeiter sollen dort an den Streiks teilnehmen. Alle Mitarbeiter in den unterschiedlichen Schichten des Dienstes sind betroffen. Allerdings werden stationäre Einrichtungen der Post nicht bestreikt, was bedeutet, dass einige Dienstleistungen weiterhin verfügbar bleiben.

Die Deutsche Post führt an, dass sie aufgrund hoher Kosten im Brief- und Paketgeschäft wirtschaftlich vertretbare Lohnsteigerungen anstrebt. Die Arbeitgeberseite hat die Forderungen von Verdi als nicht finanziell tragbar bezeichnet, was die Fronten zwischen den Parteien weiter verhärtet hat.

Rückblick auf frühere Tarifverhandlungen

Zur Erinnerung: In den Tarifverhandlungen des vorherigen Jahres einigte man sich auf einen durchschnittlichen Lohnanstieg von 11,5%. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 12. und 13. Februar 2025 geplant, wo erneut über die Gehaltserhöhungen und Arbeitsbedingungen verhandelt werden soll.

Die Verhandlungssituation ist nicht isoliert. Auch im öffentlichen Dienst stehen zahlreiche Beschäftigte unter ähnlichem Druck. Der Beamtenbund hat in Bezug auf die aktuellen Verhandlungen über die Forderungen von Verdi und anderen Gewerkschaften eine kritische Position eingenommen und von Verzögerungen auf Seiten der Arbeitgeber gesprochen, die die Situation nur weiter komplizieren.

Die Alarmstimmung bei Verdi könnte auch als Aufruf für weitere Warnstreiks in anderen Verkehrsbereichen interpretiert werden, falls die Gespräche nicht in naher Zukunft zu zufriedenstellenden Ergebnissen führen. Mit einem klaren Ziel vor Augen fordert die Gewerkschaft nicht nur höhere Löhne, sondern auch eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, die unter wachsenden Belastungen leiden. 

Für weitere Informationen über den aktuellen Stand der Tarifverhandlungen und die bevorstehenden Aktionen können Sie Welt, Tagesschau und ZDF besuchen.

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Weitere Infos
tagesschau.de

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