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Viadrina heißt drei neue Professoren willkommen: Ein Blick auf ihre Schwerpunkte!

Die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) hat zum Sommersemester 2025 insgesamt zwei Professorinnen und einen Professor ernannt. Diese Ernennungen markieren einen wichtigen Schritt in der akademischen Weiterentwicklung der Fakultäten der Universität. Ab dem 1. April 2025 übernehmen die neuen Professoren bedeutende Lehr- und Forschungsaufgaben.

Prof. Dr. Miriam Lind wird die Professur für Sprachpraktiken in Medienkulturen einnehmen. Sie kam im September 2023 von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz zur Viadrina. Lind leitete zuvor die DFG-finanzierte Forschungsgruppe „Posthumanistische Linguistik?“. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im Zusammenspiel von Sprache und Medien. Im Sommersemester wird sie Vorlesungen über den Wandel der Sprache durch neue Medien halten. Ihr Studium absolviert sie in Deutscher Philologie und Vergleichender Sprachwissenschaft an der Universität Mainz, wo sie 2018 über die soziale Funktion von Vornamen im Transitionsprozess transgeschlechtlicher Personen promovierte.

Neue Perspektiven in der Kultursoziologie

Prof. Dr. Sarah Speck übernimmt die Professur für Kultursoziologie. Vor ihrer Ernennung war sie Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Frauen- und Geschlechterforschung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie war zudem stellvertretende Direktorin des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt. Ihre Expertise in Gender Studies wird sie auch in öffentlichen Diskussionen einbringen wollen. Ihr Studium in Angewandter Kulturwissenschaft an der Leuphana Universität Lüneburg und ihre Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin über „verberuflichte Mutterschaft“ in SOS-Kinderdörfern prägen ihren akademischen Werdegang. Speck hat an mehreren Universitäten unterrichtet, darunter die Technische Universität Darmstadt und die Eberhard Karls Universität Tübingen.

In Bezug auf ihre zukünftige Lehrtätigkeit wird erwartet, dass Speck sich mit Themen auseinandersetzt, die geschlechtsspezifische Perspektiven, historische Transformationen von Geschlechterbildern sowie Identitätskonzepte im Kontext der Gesellschaft thematisieren. Die Lehre wird sicher auch Elemente der Genderforschung integrieren, die in der aktuellen akademischen Diskussion von großer Bedeutung sind, wie etwa die Bedeutung von Gender-Codes in Literatur und Medien, wie auch auf der Seite der FernUniversität Hagen diskutiert wird (fernuni-hagen.de).

Völkerrecht und öffentliche Rechtsfragen

Prof. Dr. Markus Beham wird als Professor für Öffentliches Recht, insbesondere Völkerrecht, an der Juristischen Fakultät tätig sein. Beham wird die Nachfolge von Prof. Dr. Wolff Heintschel von Heinegg antreten. Er hat an verschiedenen internationalen Universitäten, darunter in Wien, Thessaloniki, Paris und New York, studiert. Im Bereich der Rechts- und Geschichtswissenschaften promovierte er und habilitierte mit einer Arbeit über „Indirekte Enteignung“ an der Universität Passau. Sein Fokus liegt auf Völkerrecht, wobei er Bezüge zu europäischen und nationalstaatlichen Entwicklungen untersucht.

Die Ernennungen von Prof. Dr. Miriam Lind, Prof. Dr. Sarah Speck und Prof. Dr. Markus Beham stehen für eine vielversprechende Erweiterung des Lehrangebots an der Europa-Universität Viadrina. Die Universität setzt damit einen klaren Akzent auf interdisziplinäre Ansätze in der Lehre und Forschung.

Für weitere Informationen zu diesen Entwicklungen können Interessierte die offizielle Mitteilung auf der Webseite der Europa-Universität Viadrina nachlesen (europa-uni.de).

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Frankfurt (Oder), Deutschland
Beste Referenz
europa-uni.de

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