Deutschland

Bundeswehr rüstet auf: Drohnen-Boom für die nächste Kriegsführung!

Die Bundeswehr plant die Anschaffung moderner Angriffs-Drohnen, welche mit Sprengsätzen ausgestattet sind. Die Umsetzung dieser Pläne erfolgt schnell, denn in den nächsten Tagen sollen die ersten Verträge unterzeichnet werden, wie Merkur berichtet. Zunächst werden kleinere Stückzahlen von mindestens zwei Herstellern erworben, um praktische Erfahrungen zu sammeln und die Ausbildung der Soldaten zu beginnen. Trotz der Dringlichkeit bleiben jedoch erhebliche Defizite in der deutschen Rüstungsindustrie bestehen.

Bisher hat die Bundeswehr keine fliegenden und teilautonomen Waffensysteme, die auch als „loitering ammunition“ oder Kamikaze-Drohnen bekannt sind. Deutschland hat in den vergangenen Jahren in der Rüstungstechnologie stark hinter anderen Staaten zurückgelegen. Dies wird besonders evident, wenn man berücksichtigt, dass militärische Planer die Notwendigkeit schneller Entwicklungszyklen betonen. Sie warnen vor veralteten Lagerbeständen und den anhaltenden Herausforderungen in der Abwehr von Bedrohungen durch unautorisierte Drohnen über Militärgelände und kritische Infrastrukturen.

Die Rolle moderner Drohnentechnologien

Angesichts der aktuellen geopolitischen Spannungen hat sich die Anwendung von Drohnen als entscheidendes Element in der modernen Kriegsführung etabliert. Insbesondere die Künstliche Intelligenz, die in neu entwickelten Geräten wie der HX-2 Drohne von dem deutschen Unternehmen Helsing integriert ist, spielt hierbei eine zentrale Rolle. Diese Drohne ist darauf ausgelegt, die Effizienz im Kampf zu steigern und wird als Resilienz-Fabrik in Süddeutschland produziert. Ihr Einsatz wird als „Gamechanger“ im Kriegsbetrieb angesehen, vergleichbar mit den Veränderungen, die Panzer vor etwa 100 Jahren mit sich brachten.

Das Unternehmen Helsing hat einen Auftrag für die Herstellung von zusätzlich 6000 HX-2 Kampfdrohnen für die Ukraine erhalten. Zuvor wurden bereits 4000 dieser Drohnen ausgeliefert, was Helsing zu einem der größten Hersteller von Kampfdrohnen weltweit macht. Der Typ HX-2 ist dabei eine elektronisch angetriebene X-Wing-Präzisionsdrohne mit einer Reichweite von bis zu 100 km. Ihre Fähigkeit, gegen elektronische Kriegsführung resilient zu sein, und die Verwendung von KI für die Zielsteuerung unterstreichen die Relevanz solcher Systeme in aktuellen Konflikten, wie den Hartpunkt beschreibt.

Technologische Fortschritte und Herausforderungen

Der Krieg in der Ukraine hat den Fortschritt in der Drohnenkriegsführung erheblich beschleunigt. In den ersten Monaten des Konflikts wurden vorwiegend einfache, handelsübliche Kameradrohnen verwendet, die mittlerweile obsolet sind. Heute sind KI-gestützte taktische Aufklärungs- und Jagddrohnen der Standard. Effektive Störsysteme haben den Einsatz einfacher kommerzieller Drohnen stark eingeschränkt, weshalb Hersteller gezwungen waren, weitergehende Techniken zu entwickeln, um die Resilienz ihrer Produkte sicherzustellen.

Durch den kombinierten Einsatz verschiedener Drohnentypen muss die Luftverteidigung neu überdacht werden. Insbesondere die Herausforderung, taktische Aufklärungsdrohnen zu erkennen und abzuwehren, erfordert neue Ansätze. Hersteller von Aufklärungsdrohnen arbeiten daher ständig an Schutzmaßnahmen, um gegen sich entwickelnde Drohnengefahren gewappnet zu sein. Während Helsing sich auf die Massenproduktion von Drohnen konzentriert, um den Bedarf in Konfliktsituationen zu decken, wird die Notwendigkeit für eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Anpassung der Militärtechnologien immer offensichtlicher.

Statistische Auswertung

Genauer Ort bekannt?
Süddeutschland, Deutschland
Beste Referenz
merkur.de
Weitere Infos
helsing.ai

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