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Elon Musk: Skandale und ihre Folgen – Geht Tesla die Puste aus?

Elon Musk, der einflussreiche südafrikanisch-kanadisch-US-amerikanische Unternehmer, hat trotz seiner bedeutenden Rolle in verschiedenen Branchen in den letzten Jahren zunehmend an Popularität verloren. Inmitten radikaler Aussagen und umstrittener Verschwörungstheorien muss er nun auch mit einem Rückgang der Verkaufszahlen seiner Elektroauto-Marke Tesla kämpfen. Nach Berichten von LN Online ist Musk, geboren am 28. Juni 1971 in Pretoria, Südafrika, inzwischen der reichste Mensch der Welt mit einem geschätzten Vermögen von 327,3 Milliarden US-Dollar (Stand März 2025).

Trotz seines beeindruckenden Vermögens ist Musk jedoch nicht frei von Kontroversen. Seine Äußerungen, darunter antisemitische Kommentare und unerfreuliche Äußerungen über die deutsche Vergangenheit, haben dazu geführt, dass er zahlreiche Werbepartner verlor. Zudem wird sein Umgang mit der Corona-Pandemie sowie seine transfeindlichen Äußerungen in der Öffentlichkeit scharf kritisiert.

Steigende Verkaufsprobleme bei Tesla

Die neuesten Zahlen zeigen, dass Tesla weltweit einen Verkaufsrückgang von 13 % im ersten Quartal 2023 im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet hat. In Norwegen sank der Absatz um mehr als 12 % und auch in anderen europäischen Ländern wie Dänemark, Frankreich, den Niederlanden und Schweden sind die Verkaufszahlen gefallen berichtet die New York Times. Tesla lieferte in diesem Zeitraum nur noch knapp 337.000 Autos aus – die niedrigste Zahl seit dem zweiten Quartal 2022.

Parallel zu diesen Entwicklungen hat Tesla nach Angaben von The Windscreen im Jahr 2024 weltweit etwa 1,79 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert, was einem Rückgang von 1,1 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Daten sind besorgniserregend, insbesondere da Tesla 2023 noch eine Steigerung von 37,7 % verzeichnete.

Marktanteilsverluste in Europa

In Europa sind die Rückgänge besonders stark ausgeprägt. Im Vereinigten Königreich lagen die Neuzulassungen im Januar 2025 bei -12 %, in Deutschland sogar bei dramatischen -60 %, während Frankreich einen Rückgang von 63 % erlebte. Diese Trends stehen im Widerspruch zur allgemein steigenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen, die über 90 % der Neuzulassungen in Norwegen ausmachen.

Trotz Allem bleibt Tesla der größte Hersteller von batteriebetriebenen Pkw weltweit. Doch der Konkurrent BYD aus China hat aufgeholt und könnte Tesla 2025 überholen. Mehr als 60 % der befragten Elektroauto-Besitzer in Großbritannien gaben an, aufgrund von Musks Verhalten keinen Tesla kaufen zu wollen. Sogar ein Drittel der Tesla-Eigentümer in den Niederlanden ziehen in Betracht, die Marke zu wechseln so wird berichtet.

Estimierte Umfragen und Verkaufszahlen deuten darauf hin, dass Musks kontroverse Äußerungen und sein politisches Engagement als Hauptfaktoren für die Kaufentscheidungen potenzieller Käufern eine entscheidende Rolle spielen. Inmitten dieser Entwicklungen bleibt abzuwarten, wie Musk und Tesla auf die Herausforderungen des Marktes reagieren werden und ob neue Strategien zur Verbesserung der Verkaufszahlen ergriffen werden müssen.

Statistische Auswertung

Genauer Ort bekannt?
Pretoria, Südafrika
Beste Referenz
ln-online.de
Weitere Infos
nytimes.com

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