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Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland steigt besorgniserregend!

Im Jahr 2024 verzeichneten die Statistiken in Deutschland eine markante Zunahme der Privatinsolvenzen. Mit insgesamt 99.991 Fällen stieg die Anzahl um 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, als noch 93.768 Privatinsolvenzen registriert wurden. Die Hamburger Wirtschaftsauskunftei Crif stellt fest, dass die Hauptursachen dafür in der hohen Inflation, insbesondere infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine, und den gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreisen zu suchen sind. Die finanzielle Situation vieler Bürger bleibt angespannt, was sich besonders in der Erwachsenenzahl von Privatpleiten widerspiegelt. Tagesspiegel berichtet.

Speziell ältere Menschen ab 61 Jahren sind von dieser Entwicklung betroffen. In dieser Altersgruppe wurde ein Anstieg der Insolvenzen um 10,1 Prozent verzeichnet. Viele dieser Betroffenen können ihre Einkünfte oder Renten nicht mehr decken, was auf eine zunehmende Altersarmut hindeutet. Laut Prognosen wird für das Jahr 2025 sogar mit über 100.000 Privatinsolvenzen gerechnet. Auch die Sparmotivation der Bundesbürger könnte daran etwas ändern und eine noch höhere Pleitenzahl eventuell verhindern.

Ursachen und Auswirkungen der Insolvenzen

Die aktuelle Diskussion über die Gründe für die gestiegenen Privatinsolvenzen ist vielschichtig. Hauptursachen umfassen neben der Preiserhöhung bei Energie und Lebensmitteln auch Faktoren wie Arbeitslosigkeit und Einkommensarmut. Viele Menschen, die sich in einer Notlage befinden, haben Schulden von weniger als 10.000 Euro. Die mittlere Schuldenhöhe liegt bei etwa 16.500 Euro. In den letzten zehn Jahren gab es in Deutschland insgesamt knapp 934.000 Privatinsolvenzen, nachdem die Zahl nach dem Höchststand von über 139.000 im Jahr 2010 zurückging. Presseportal informierte über den Rückgang und die wieder steigenden Zahlen.

Die Altersgruppe der 61-Jährigen und älter macht dabei einen erheblichen Teil der Insolvenzen aus – 15.574 Personen meldeten Insolvenz. Insbesondere ist dies eine alarmierende Entwicklung angesichts der immer weiter wachsenden Altersarmut. Die Probleme sind nicht nur finanzieller Natur; viele Menschen verlieren durch solche Situationen auch ihren sozialen Status und erfahren gesellschaftliche Ausgrenzung.

Statistische Auswertungen und regionale Unterschiede

Ein Blick auf die regionalen Unterschiede in den Zahlen zeigt, dass Bremen 2024 mit 210 Privatinsolvenzen pro 100.000 Einwohnern die höchste Rate aufweist, gefolgt von Hamburg (179) und Niedersachsen (159). Im Gegensatz dazu stehen Bayern mit 79, Thüringen mit 90 und Baden-Württemberg mit 92 Insolvenzen in der niedrigsten Kategorie. Absolut gesehen führen Nordrhein-Westfalen (24.654), Niedersachsen (12.970) und Bayern (10.592) die Statistik an, wobei Nordrhein-Westfalen den stärksten Anstieg der Privatinsolvenzen um 14,6 Prozent aufweist. Die Gründe für diese Entwicklung sind indes regional unterschiedlich und erfordern differenzierte Lösungsansätze.Bpb.de erläutert die Wichtigkeit von Schuldnerberatungsstellen und deren Rolle in der Überschuldungsstatistik.

Statistische Auswertung

Genauer Ort bekannt?
Bremen, Deutschland
Beste Referenz
tagesspiegel.de
Weitere Infos
presseportal.de

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