
Am 26. Februar 2025 besuchten Kate Middleton und Prinz William den „Meadow Street Community Garden and Woodland“ in Pontypridd, Wales. Der Garten, der 2021 angelegt wurde, leidet unter den Folgen des Sturms Bert, der im November letzten Jahres schwere Überschwemmungen verursachte. Das royale Paar war vor Ort, um sich einen Eindruck von den Schäden zu verschaffen und um Unterstützung beim Wiederaufbau zu leisten. Beide veröffentlichten ein Video auf X, das sie Hand in Hand am Bahnhof in Pontypridd zeigt.
Besonders auffällig ist, dass das Halten von Händen in der Öffentlichkeit normalerweise gegen die königlichen Protokolle verstößt. Laut diesen Richtlinien sollen Mitglieder des Königshauses eine professionelle Distanz wahren und öffentliche Liebesbekundungen vermeiden. Körpersprache-Experte Darren Stanton erklärte, dass Kate und William sich normalerweise zurückhaltend in Bezug auf körperliche Nähe zeigen. Als nächste in der Thronfolge gelten sie als Vorbilder und folgen daher in der Regel den traditionellen Regeln des Königshauses.
Erster Besuch in Wales seit 15 Monaten
Dieser Besuch in Wales stellte den ersten gemeinsamen Auftritt des Paares in der Region seit über 15 Monaten dar. Während Kate die letzten Monate aufgrund ihrer Krebserkrankung kaum öffentlich auftrat, zeigt sie sich nun in Remission und bereit, verstärkt an öffentlichen Verpflichtungen teilzunehmen. Dies könnte nicht nur eine persönliche, sondern auch eine symbolische Rückkehr zu einem aktiveren Engagement für die Gemeinschaft darstellen.
Die Interaktionen des Paares werfen gleichzeitig interessante Fragen zur Körpersprache der Royals auf. In der Vergangenheit wurde das Verhalten der Royals in der Öffentlichkeit häufig analysiert. Beispielsweise wird Queen Elizabeth oft für ihr vorbildliches Verhalten und die Wahrung einer königlichen Fassade gelobt. Sie zeigt selten emotionale Ausbrüche und hebt sich somit deutlich von den charmanten Gesten, die Kate und William in ihrem Video eingefangen haben, ab.
Die Analyse von Körpersprache durch Experten wie Darren Stanton verdeutlicht, dass auch die direkte Interaktion in der Familie gelegentlich eine weichere Seite zum Vorschein bringt. Dies lässt sich schwerlich mit der königlichen Etikette in Einklang bringen, welche stets Professionalität erwartet. Der Gegensatz zwischen der Familiendynamik und den öffentlichen Auftritten der Royals könnte nicht deutlicher sein.
Insgesamt dürfte der Besuch von Kate Middleton und Prinz William nicht nur den Geist des Miteinanders in Wales stärken, sondern auch eine Diskussion über die Relevanz der royalen Protokolle neu entfachen. Engagierte Auftritte könnten in Zukunft möglicherweise öfter mit persönlichen Gefühlsbekundungen einhergehen.
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