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Schließung der Kita in Okel: Fachkräftemangel bringt Umstrukturierung!

Die Stadt Syke steht vor einer bedeutenden Veränderung im Bereich der frühkindlichen Betreuung. Wie Kreiszeitung berichtet, wird die Außenstelle des Kindergartens Okeler Land in der ehemaligen Sparkassenfiliale zu den Sommerferien geschlossen. Dies ist ein wichtiger Schritt, der nicht nur die Kinder in der Krippengruppe betrifft, sondern auch die gesamte Organisation der Kindertagesstätten in der Region.

Der Hauptgrund für diese Schließung ist der drängende Fachkräftemangel in der frühkindlichen Bildung. Die Stadt hat festgestellt, dass der Mangel an qualifiziertem Personal nicht nur in den großen Einrichtungen, sondern insbesondere in den kleinen Kitas im Syker Süden zu spüren ist. Es wird kein zusätzlicher Bedarf für Kita-Neubauten festgestellt, da die vorhandenen Plätze ausreichend sind.

Umverteilung der Kinder

Mit der Schließung der Außenstelle wird die Krippengruppe aufgelöst und die Kinder werden auf andere Krippen verteilt. Tatsächlich gab es nur wenige Anmeldungen für die betroffene Krippengruppe, was die Umverteilung der Kinder erleichtert hat. Die Regelkindergartengruppe wird ins Haupthaus zurückgeholt. Das frei werdende Personal wird in anderen Kitas eingesetzt, um die dortige Betreuung zu verbessern.

Die Stadt betont, dass sie die Rechtsansprüche der Eltern auf Kita-Betreuung vollständig erfüllen kann, auch wenn dies bedeutet, dass nicht alle Kinder in ihrer Wunsch-Kita untergebracht werden. Dies bringt jedoch auch mit sich, dass es bei der Nachmittagsbetreuung an der Barrier Grundschule derzeit keinen Rechtsanspruch gibt.

Nachmittagsbetreuung und Bildungsangebote

In Barrien ist die Situation besonders angespannt. Der derzeitige Hort und der „pädagogische Mittagstisch“ können die Nachfrage nicht decken, was zu neun Absagen aufgrund mangelnder Plätze führte. Die Umwandlung zur offenen Ganztagsschule ist noch nicht abgeschlossen und soll mit dem Umzug in einen Neubau vollzogen werden. Hier könnte kurzfristig Handlungsbedarf bestehen, um den Anforderungen der Eltern gerecht zu werden.

Es wird betont, dass die Stadt keine Fördergelder zurückzahlen muss, die für den Umbau des Gebäudes verwendet wurden. Zukünftig könnte das Gebäude möglicherweise als Großtagespflege genutzt werden. Diese Idee steht jedoch noch im Raum und benötigt weitere Überlegungen.

Insgesamt zeigt sich, dass der Fachkräftemangel nicht nur ein lokales Problem ist, sondern laut dji ein drängendes Problem im gesamten Bereich der frühkindlichen Bildung darstellt. Die Notwendigkeit, Personal zu finden und zu halten, bleibt eine zentrale Herausforderung für die Gemeinden.

Die Entwicklungen in Syke sind ein Spiegelbild der wachsenden Schwierigkeiten, die viele Städte in Deutschland beim Angebot von frühkindlicher Betreuung haben. Es bleibt abzuwarten, welche Lösungen gefunden werden, um auch in Zukunft eine qualitativ hochwertige Betreuung aller Kinder sicherzustellen.

Statistische Auswertung

Genauer Ort bekannt?
Okel, Deutschland
Beste Referenz
kreiszeitung.de

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