
Borussia Dortmund musste erneut seinen Wunsch, Rayan Cherki von Olympique Lyon zu verpflichten, aufgeben. Wie derwesten.de berichtet, scheiterte der Transfer im Winter, nachdem bereits ein Wechsel im vergangenen Sommer misslungen war.
Im aktuellen Transferprozess spielte der Präsident von Lyon, John Textor, eine entscheidende Rolle. Dortmund hatte sich bereits mit Cherki über Vertragsmodalitäten geeinigt und einen Privatflieger nach Lyon geschickt. Doch die Abreise des Flugzeugs verzögerte sich, was bei den Fans Nervosität auslöste. Letztendlich entschied sich Lyon, den Spieler nicht abzugeben. Textor äußerte sich öffentlich negativ über Dortmund und bezeichnete das Angebot als respektlos und unter dem Marktwert. Er erklärte, dass es keine Verhandlungen mit Dortmund oder anderen Vereinen geben werde.
Investitionen und Marktwert
Das Angebot von Borussia Dortmund belief sich auf 22,5 Millionen Euro, was Lyon ablehnte. Textor kritisierte das Angebot als „respektlos kommuniziert, weit unter dem Marktwert und zur falschen Zeit“, wie yahoo.com vermeldet. Cherki war jedoch an einem Wechsel interessiert und hatte eine mündliche Vereinbarung mit Lyon, die ihm die Möglichkeit gab, bei einem solchen Angebot zu wechseln.
Der Spieler sandte eine formelle Nachricht, verfasst von seinen Anwälten, um die Annahme des Angebots zu fordern. Trotz alledem entschied sich Lyon, das Angebot abzulehnen, da sie keinen geeigneten Ersatz für Cherki finden konnten. Stattdessen könnte es sein, dass ein höheres Angebot im Sommer eingeht, was Dortmund die Gelegenheit geben würde, es erneut zu versuchen.
Zukunftsperspektiven
Cherkis Vertrag bei Lyon läuft bis Sommer 2026 und wird automatisch verlängert, sofern er bis zum 1. September nicht wechselt. Der rêve de Dortmund, einen Nachfolger für Donyell Malen zu verpflichten, der ebenfalls entscheidend für die Mannschaft ist, wurde somit vorerst beeinträchtigt. Unklar bleibt, wie sich die Gesamtsituation auf Cherkis Gemütszustand auswirkt, da er unbedingt zu Dortmund wollte.
In der komplexen Welt des Transfers ist es oft schwierig, die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit zu treffen. Die derzeitige Entwicklung zeigt einmal mehr, wie wichtig taktische und wirtschaftliche Überlegungen im Fußballbusiness sind.