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H-Bahn-Ausbau in Dortmund: Umweltschonende Anbindung bis 2029!

Der Ausbau der H-Bahn in Dortmund ist ein bedeutendes Projekt, das darauf abzielt, den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) zu stärken und eine klimafreundliche Mobilität zu fördern. Das NRW-Verkehrsministerium hat im Jahr 2021 über 700.000 Euro für die Planungsleistungen bereitgestellt. Anfang 2023 bestätigten zwei Verkehrsgutachten die volkswirtschaftliche Sinnhaftigkeit der geplanten Streckenerweiterungen, die eine Anbindung vom Campus zur Stadtbahnlinie U42 in Barop vorsehen. Diese Maßnahme soll nicht nur die Busverbindungen, sondern auch die S-Bahn-Linie S1 entlasten und ist somit ein Schäufer für die Verkehrsoptimierung in der Region.

Das Vorhaben wurde im Januar 2025 in den ÖPNV-Bedarfsplan aufgenommen, was einen bedeutenden Schritt für die Realisierung darstellt. Die Finanzierung ist durch öffentliche Fördermittel aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) bis zu 95% der Gesamtkosten von rund 39 Millionen Euro gesichert. Diese Informationen bestätigt auch bus-und-bahn.de, wo ebenfalls auf die Unterstützung des Rates der Stadt Dortmund und des Verkehrsausschusses des NRW-Landtages hingewiesen wird.

Planung und Trassenoptionen

Für die Teststrecke sind zwei Trassen zur Auswahl: Entweder verläuft die Strecke entlang der Emil-Figge-Straße oder führt von der S-Bahn-Haltestelle „DO-Universität S“ über Felder bis zum Studentenwohnheim „Ortsmühle“. Die zweite Trasse bietet die Möglichkeit für einen späteren Abzweig zur U42-Haltestelle „Barop Parkhaus“. Um die Erlaubnis für den Bau dieser Strecke zu erhalten, werden bis Anfang 2026 Ergebnisse aus einer Umweltverträglichkeitsstudie sowie einer Artenschutzprüfung erwartet.

Nach Festlegung der Linienführung werden die Entwurfs- und Genehmigungsplanungen erfolgen. Doch die Durchführung des gesamten Projekts lässt auf sich warten: Die Inbetriebnahme der zwei Kilometer langen Ausbaustrecke wird frühestens für 2029 angestrebt. Ein neuer Automatisierungssystem ist notwendig für die Ausbaupläne; es soll nicht nur die Zugsicherung, sondern auch das autonome Fahren, das Stellwerk und die Steuerung integrieren. Tu-Dortmund.de berichtet, dass das Verkehrsunternehmen DSW21 dieses System auf Basis bestehender Systeme für S- und U-Bahnen entwickelt.

Integration und zukünftige Perspektiven

Die H-Bahn in Dortmund ist seit 1984 das erste fahrer- und begleiterlose vollautomatische Beförderungssystem in Deutschland. Seit ihrer Inbetriebnahme hat die H-Bahn über 5 Millionen Kilometer zurückgelegt und nahezu 40 Millionen Fahrgäste emissionsfrei befördert. Im Sommer 2025 wird die Betreibergesellschaft H-BAHN21 in DSW21 integriert. Dies ist ein weiterer Schritt, um rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen für das Ausbauprojekt zu schaffen.

Mit den geplanten Änderungen im Verkehrssystem hofft die Dortmunder Stadt auf eine langfristige Stabilisierung und Verbesserung der ÖPNV-Angebote. Die Forderungen des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) für eine Priorisierung des ÖPNV und vor allem eine bessere Erschließung ländlicher Räume unterstreichen die Notwendigkeit einer modernen, nachhaltigen Verkehrsinfrastruktur, die auch durch dieses Projekt gefördert werden soll.

Statistische Auswertung

Genauer Ort bekannt?
Barop, Deutschland
Beste Referenz
tu-dortmund.de
Weitere Infos
bus-und-bahn.de

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