
Die BR Volleys scheitern im Achtelfinale der Volleyball-Champions League, nachdem sie im Rückspiel gegen die SVG Lüneburg in der Max-Schmeling-Halle eine dramatische Niederlage hinnehmen mussten. Nach einem spannenden Spielverlauf verloren die Berliner im entscheidenden „Goldenen Satz“ mit 13:15. Das Hinspiel hatten die Volleys bereits mit 2:3 verloren, was die Ausgangslage zusätzlich erschwerte, als die beiden Teams aufeinandertrafen.
Im Rückspiel zeigten die BR Volleys zunächst eine starke Leistung. Sie gewannen den ersten Satz mit 25:13. Simon Plaskie und Florian Krage trugen entscheidend zur frühen Führung des Heimteams bei. Doch im zweiten Satz kämpften sich die Lüneburger zurück und entschieden diesen mit 25:23 für sich.
Spannender Spielverlauf
Der dritte Satz war von Spannung geprägt, wobei Lüneburg die Oberhand behielt und auch diesen mit 25:23 gewann. Doch die BR Volleys bewiesen im vierten Satz Kampfgeist und sicherten sich den Satz mit 27:25, wodurch sie einen Tie-Break erzwangen. Hier führten die Volleys zwischenzeitlich mit 12:10, konnten sich letztlich aber mit 17:15 durchsetzen und somit den „Goldenen Satz“ erreichen.
Im entscheidenden Spielabschnitt setzten sich die Lüneburger zunächst mit einer Führung ab. Xander Ketrzynski verwandelte schließlich den Matchball und sorgte damit dafür, dass Lüneburg zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte ins Viertelfinale der Champions League einzieht. Die Enttäuschung über die Niederlage war bei BR Volleys-Trainer Banks deutlich spürbar, der insbesondere den verlorenen zweiten Satz bedauerte.
Die kommenden Herausforderungen für die BR Volleys sind bereits in Sicht. Am Sonntag stehen sie gegen die Power Volleys Düren auf dem Programm, gefolgt von einem Liga-Spiel gegen Lüneburg am 9. März. Während die BR Volleys auf den nächsten Spielen fokussiert sind, bereitet sich Lüneburg nun auf das Viertelfinale gegen Aluron CMC Warta Zawiercie vor.
Mit dieser Niederlage endet der Traum der BR Volleys in der aktuellen Champions League-Saison, während die SVG Lüneburg einen historischen Sieg verbuchen kann. Ein denkbar aufregender Verlauf für die Fans und Akteure beider Mannschaften, der nicht nur durch spektakuläre Spielzüge, sondern auch durch emotional aufgeladene Momente geprägt war. Natürlich äußerte Jake Hanes von den Volleys Anerkennung für die Leistung seines Gegners und stellte fest, dass Lüneburg an diesem Abend die bessere Mannschaft war.