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Mutter verurteilt: 13-Jährige verhungert in ihrem eigenen Zimmer!

In einem erschütternden Fall von Kindesmisshandlung hat ein Gericht in Montpellier, Frankreich, eine Mutter zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Frau hatte ihre 13-jährige Tochter Amandine in eine fensterlose Kammer gesperrt und sie verhungern lassen. Am Ende wog das Mädchen lediglich 28 Kilogramm und litt unter schwerwiegenden physikalischen und psychischen Schäden. Ihre Zähne und Haare waren stark beschädigt, als sie im August 2020 an Herzversagen und Sepsis starb, nachdem sie über Wochen hinweg grausam misshandelt worden war. Zu diesem Zeitpunkt war Amandine nur 1,55 Meter groß und wies ein blaues Auge sowie entzündete Wunden am Körper auf. Die Kammer, in der sie festgehalten wurde, war nicht nur verschlossen, sondern auch videoüberwacht, was die erschreckenden Umstände ihrer Isolation nur verstärkt.

Die Mutter hatte zunächst ihre Schuld abgestritten, jedoch später zugegeben, dass sie ihr Kind bestraft und gequält hatte. In einer erschütternden Erkenntnis bezeichnete sie sich selbst als „Monster“. Der Partner der Frau wurde ebenfalls zur Verantwortung gezogen und erhielt eine Haftstrafe von 20 Jahren wegen unterlassener Fürsorge. Es gab im Vorfeld mehrere Hinweise auf Misshandlung, einschließlich Alarmmeldungen von Schulpersonal, das besorgt war über Amandines Zustand und Verhalten. Eine Klassenkameradin berichtete, dass Amandine oft weinte und nicht nach Hause wollte, während eine Aufseherin beobachtete, dass das Mädchen in der Schulkantine klaute und bei warmem Wetter nie kurzärmlig ging.

Die Rolle der Behörden

Der Fall wirft auch ernsthafte Fragen zur Rolle der Behörden auf. Das Kita.de berichtet, dass der Umgang mit Kindesmisshandlung oftmals schwierig ist, da häufig nach dem Motto „Hilfe statt Strafe“ gehandelt wird. Dies kann dazu führen, dass betroffene Kinder nicht die notwendige Unterstützung erhalten. Die Merkmale von Kindesmisshandlung sind vielfältig und reichen von körperlicher und seelischer Gewalt bis hin zur Vernachlässigung.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2023 dokumentiert 3.443 Fälle von Kindesmisshandlung in Deutschland allein im Jahr 2023, was die erschreckende Häufigkeit solcher Vorfälle verdeutlicht. Viele Taten geschehen im familiären Umfeld, und jüngere Kinder sind oft zu hilflos, um auf sich aufmerksam zu machen. Eine hohe Dunkelziffer ist zu erwarten, da viele Fälle unerkannt bleiben, weil sie häufig im Verborgenen stattfinden.

Folgen von Kindesmisshandlung

Die langfristigen Folgen von Kindesmisshandlung sind gravierend. Kinder, die Gewalt erfahren, laufen Gefahr, später selbst Gewalt auszuüben oder suchtanfällig zu werden. Die Polizei Beratung hebt hervor, dass seelische und körperliche Schäden das Leben von Kindern nachhaltig prägen können. Täter von Kindesmisshandlungen sind häufig aus sämtlichen sozialen Schichten und agieren oftmals aus Überforderungssituationen heraus.

Der Fall von Amandine macht deutlich, wie wichtig es ist, dass Anzeichen für Kindesmisshandlung ernst genommen werden. Das frühzeitige Handeln der zuständigen Behörden sowie der Fachkräfte, die mit Kindern arbeiten, ist entscheidend, um solchen tragischen Vorfällen vorzubeugen und betroffenen Kindern die nötige Unterstützung zukommen zu lassen.

Statistische Auswertung

Genauer Ort bekannt?
Montpellier, Frankreich
Beste Referenz
welt.de
Weitere Infos
kita.de

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