
Am 27. Januar 2025 ereigneten sich am Ätna, einem der aktivsten Vulkane Europas, gleich mehrere tragische Unglücke, die zu zwei tödlichen Vorfällen führten. Laut T-Online war die Region am Wochenende von schönem Wetter und schneebedeckten Hängen geprägt, was zahlreiche Wanderer auf die Ausläufer des Vulkans zog.
Ein 17-jähriger Teenager aus Catania verunglückte während einer Wanderung im Hochtal am Südosthang des Vulkans, als er von einer Schneewehe überrascht wurde und in die Tiefe stürzte. Er wurde schwer verletzt an einer schwer zugänglichen Stelle aufgefunden und ins Krankenhaus geflogen, wo er später seinen Verletzungen erlag. Nur wenige Stunden später rutschte ein 60-jähriger Reiseleiter auf einer vereisten Fläche aus und schlug mit dem Kopf auf den Boden. Auch er starb, nachdem er ins Krankenhaus gebracht wurde.
Zusätzliche Verletzungen und Warnungen
Ein weiterer Vorfall ereignete sich, als eine 16-jährige Teenagerin beim Schlittenfahren an einem anderen Hang des Ätnas schwer verletzt wurde. Sie schlug mit dem Kopf auf und wurde unter Code Rot ins Krankenhaus eingeliefert, was eine sofortige medizinische Behandlung erforderte. Glücklicherweise befand sich ihr Leben nicht in akuter Gefahr.
Zusätzlich zu diesen Unglücken wurde der Ätna am selben Tag auch von vulkanischen Aktivitäten betroffen. Am Sonntag, den 26. Januar, stieß der Vulkan Asche aus, was zur vorübergehenden Schließung des Flughafens in Catania führte. Flughafenbetrieb konnte erst am Montagvormittag wieder aufgenommen werden, berichtete BR. Laut dem nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) wurde eine erhöhte Aktivität beobachtet, die von lauten Explosionsgeräuschen begleitet wurde. Die Sicht auf den Ausbruch war aufgrund von Wolken jedoch eingeschränkt.
Vorbereitungen für Reisende
Für Reisende in die Region ist es wichtig, sich der Risiken bewusst zu sein. Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüche schwer vorherzusagen sind. Bei Reisen in Gebiete mit aktiven Vulkanen sollten stets aktuelle Wetterberichte und Warnungen beachtet werden. Eine gute Vorbereitung und das Wissen um potenzielle Gefahren können entscheidend sein, stets die Anweisungen lokaler Behörden zu befolgen.
In der Region kam es in den letzten Tagen auch zu Überschwemmungen, die durch starke Regenfälle und Gewitter verursacht wurden. Das Auswärtige Amt hat in diesem Zusammenhang vor Einschränkungen in Emilia-Romagna und Sizilien gewarnt. Die höchste Alarmstufe wurde in betroffenen Regionen ausgerufen. Viele Straßen sind unpassierbar und auch der regionale Bahnverkehr ist beeinträchtigt.
Die Ereignisse am Ätna, sowohl die Unglücke als auch die vulkanische Aktivität, unterstreichen die Notwendigkeit für Reisende, sich gut zu informieren und vorsichtig zu sein, insbesondere bei Aktivitäten in der Natur. Trotz der Gefahren ist allerdings die Wahrscheinlichkeit, während eines Urlaubs Opfer einer Naturkatastrophe zu werden, als gering einzuschätzen.