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Trump wird Präsident: Die spektakuläre Amtseinführung in Washington!

Am 20. Januar 2025 wird Donald Trump als 47. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Dies geschieht in Washington, zwei Monate nach seiner Wahl, bei der er Kamala Harris besiegte. Abermals übernimmt der scheidende Präsident Joe Biden das Amt, was im Vergleich zur vorangegangenen Amtsübergabe von 2021 bemerkenswert ist, da Trump damals nicht an der Zeremonie teilgenommen hatte. Vor der Vereidigung besucht Trump früh am Morgen einen Gottesdienst in der St. John’s Kirche.

Im Vorfeld der Zeremonie empfingen die Bidens die Trumps im Weißen Haus zum Tee, ein Zeichen der Wertschätzung und des Respekts innerhalb des politischen Systems. Die Zeremonie, die ursprünglich für die Westseite des Kapitols geplant war, muss wegen kaltem Wetter ins Innere verlegt werden. An der Vereidigungszeremonie nehmen neben den beiden Präsidenten und ihren Ehefrauen auch hochrangige Politiker sowie internationale Gäste teil.

Die Zeremonie und ihre Bedeutung

Die Vereidigung selbst beginnt um 11:30 Uhr Ortszeit und findet unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt, dem zufolge über 25.000 Polizisten und Soldaten in Washington im Einsatz sind. Trump legt seinen Amtseid vor Chief Justice John Roberts ab und verwendet die religiöse Schwurformel „so help me god“. Begleitet von seiner Frau Melania betritt er die Rotunda im Kapitol.

Die Zeremonie wird von prominenten Gästen wie den ehemaligen Präsidenten Barack Obama, Bill Clinton und George W. Bush besucht. Auch Mediengrößen wie Elon Musk, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg zeigen sich in der National Mall. Die Ankunft der beiden Präsidenten beim Kapitol erfolgt in Begleitung der Senatorin Amy Klobuchar, was symbolisch für die politische Einheit stehen soll, die in Zeiten der politischen Spannungen oft vermisst wird.

Ein kaltes Empfangskomitee

Der Tag könnte als einer der kältesten Tagen in der Geschichte der US-Amtseinführungen eingehen, mit nächtlichen Temperaturen um minus neun Grad. Biden, dessen Amtszeit um 12 Uhr mittags endet, verleiht dem Tag eine feierliche Note, indem er präventiv Angehörige seiner Familie begnadigt. Diese Entscheidung spiegelt die volle Mitwirkung des amtierenden Präsidenten auch an diesem besonderen Tag wider.

Nach der Vereidigung hält Trump seine Antrittsrede, in der er eine „Revolution des gesunden Menschenverstands“ plant. Trump und sein Vizepräsident J.D. Vance haben angekündigt, dass sie am ersten Tag ihrer Amtszeit eine „Rekordzahl“ an Executive Orders unterzeichnen werden. Die Ankündigung, geheime Dokumente zu den Attentaten auf Kennedy und King freizugeben, sowie das Versprechen, TikTok wieder online zu stellen, unterstreichen Trumps entschlossenen Ansatz.

Die Feierlichkeiten setzen sich nach der Vereidigung mit Paraden und festlichen Bällen fort, an denen zahlreiche prominente Gäste teilnehmen. Künstler wie Carrie Underwood und Lee Greenwood sorgen für Unterhaltung und festliche Stimmung. Die Veranstaltung wird weltweit live übertragen und von Fernsehsendern wie ZDF, CNN und NBC begleitet.

Inmitten dieser Feierlichkeiten äußern sich internationale Führungspersönlichkeiten besorgt über die kommenden vier Jahre unter Trump. Während Russlands Präsident Wladimir Putin Trump zu seiner Wahl gratuliert und Dialogbereitschaft bezüglich des Ukraine-Konflikts zeigt, warnen andere, darunter Dänemarks Ministerpräsidentin und Deutschlands Robert Habeck, vor den möglichen Risiken für die Demokratie.

In einem Land, gut verteilt auf zwei Kammern des Kongresses, lässt sich die politische Stimmung mit einem DAX-Anstieg auf über 21.000 Punkte interpretieren, was einen Grad an wirtschaftlicher Optimierung anzeigt. Der Wahlausgang und die darauffolgenden Entscheidungen werden die nächsten vier Jahre stark prägen. Die Erwartungen an Trump und Vance sind hoch, zusätzliche Herausforderungen der politischen Landschaft stehen bereits heute vor der Amtsübernahme auf der Tagesordnung.

Diese Amtseinführung ist zwar ein wiederkehrendes Ritual, sie spiegelt jedoch auch die besonderen Umstände und die politischen Spannungen wider, die die USA gegenwärtig prägen und die bis zum Amtsantritt Trump begleitet haben werden.

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Washington, D.C., USA
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