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Trinkwasserpreise explodieren: Baden-Württemberg an der Spitze!

Die Trinkwasserpreise in Deutschland zeigen teils erhebliche regionale Unterschiede. Insbesondere in Baden-Württemberg stechen die Kosten ins Auge, die im Vergleich zu anderen Bundesländern durchweg hoch sind. Ein aktueller Bericht von schwaebische.de hebt hervor, dass die Preise in Baden-Württemberg bis zu 150 Prozent über dem niedrigsten Tarif liegen. Die Analyse des Preisvergleichsportals „Traumhausverlosung.de“ zeigt, dass Stuttgart mit einem Preis von 3,52 Euro pro Kubikmeter den traurigen Höhepunkt erreicht.

Für die Bewohner der baden-württembergischen Landeshauptstadt bedeutet dies die monatlichen Kosten für einen Verbrauch von 1,5 Litern täglich von etwa 15,8 Cent, was jährlich etwa 1,90 Euro ausmacht. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Solingen und Wiesbaden, die ebenfalls hohe Preise aufweisen.

Steigende Kosten und regionale Unterschiede

In den letzten Jahren sind die Trinkwasserpreise in Baden-Württemberg kontinuierlich gestiegen. Laut einer Übersicht des Umweltministeriums sind die Preise seit 2021 im Durchschnitt um 8,89 Prozent angestiegen. Diese Preiserhöhung betrifft 14 von 84 untersuchten Wasserversorgungsunternehmen, welche privatrechtliche Entgelte verlangen und keinen Preisanstieg verzeichnet haben. Insgesamt unterliegen 80 der Wasserversorger in Baden-Württemberg der Kontrolle der Energiekartellbehörde, die als Landeskartellbehörde für Energie und Wasser fungiert.

Die jährlichen Bezugskosten für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt, der 150 Kubikmeter Wasser verbraucht, liegen derzeit bei durchschnittlich 454,63 Euro brutto, was einem Preis von 3,03 Euro pro Kubikmeter entspricht. Im Jahr 2021 betrugen diese Kosten lediglich 417,52 Euro pro Jahr. Besonders auffällig ist, dass die Hagnauer Gemeindewerke GmbH und das Stadtwerk Tauberfranken in Bad Mergentheim die teuersten Anbieter sind, mit Kosten von 559,44 Euro und 559,14 Euro jährlich.

Vergleich mit anderen Regionen

Interessanterweise ergibt der Bericht, dass sechs der zehn teuersten Städte für Trinkwasser in Baden-Württemberg zu finden sind. Die durchschnittlichen jährlichen Kosten für Trinkwasser in dieser Region betragen 12,3 Cent. Zum Vergleich: Sachsen folgt auf dem zweiten Platz mit 11,6 Cent, gefolgt von Bremen mit 10,8 Cent. In dieser Betrachtung ist Köln das Schlusslicht, wo der günstigste Trinkwasserpreis bei 1,23 Euro pro Kubikmeter liegt.

Trotz der hohen Preise wird der Vorteil, den die Konsumation von Leitungswasser gegenüber Flaschenwasser mit sich bringt, oft übersehen. Wer Leitungswasser trinkt, kann über 100 Euro im Jahr im Vergleich zu Flaschenwasser sparen. Die jährlichen Kosten für Wasser-Eigenmarken wie „Saskia“ von Lidl oder „Quellbrunn“ von Aldi summieren sich auf etwa 108,85 Euro.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Trinkwasserpreise in Baden-Württemberg weiterhin ansteigen, während der Verbrauch von Leitungswasser eine kostensparende Alternative bleibt. Die Landeskartellbehörde prüft einzelne Preiserhöhungen auf ihre Plausibilität, um die Verbraucher zu schützen und transparente Preise zu gewährleisten. Weitere Details über die Wasserpreisentwicklung sind im Versorgerportal Baden-Württemberg veröffentlicht, wie von baden-wuerttemberg.de berichtet.

Statistische Auswertung

Genauer Ort bekannt?
Stuttgart, Deutschland
Beste Referenz
schwaebische.de
Weitere Infos
um.baden-wuerttemberg.de

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