Lage

Selenskyj klagt an: Raketenangriff auf Kinder—Welt schaut weg!

Am 5. April 2025 wurde die Stadt Krywyj Rih in der Ukraine erneut bitter von einem russischen Raketenangriff getroffen. Bei diesem verheerenden Angriff, der ein Wohngebiet nahe einem Spielplatz traf, starben insgesamt 19 Menschen, darunter neun Kinder. Zudem wurden mehr als 70 Menschen verletzt, darunter ein erst drei Monate altes Baby und zahlreiche Senioren. Der Gesundheitszustand von 40 Verletzten ist ernst, einige Kinder befinden sich in kritischer Lage. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, dieser Vorfall sei einer der dunkelsten Momente für Krywyj Rih und warnt vor den Gefahren des Schweigens über Russlands Taten. Er betont, dass es nicht nur falsch, sondern auch gefährlich sei, die Aggressionen unkommentiert zu lassen berichtet die Ostsee-Zeitung.

Die Reaktionen auf den Angriff und die diesbezügliche Berichterstattung haben eine Welle der Empörung ausgelöst. Selenskyj kritisierte scharf die Reaktion der US-Botschaft, die in ihrer Stellungnahme das Wort „russisch“ vermied. US-Botschafterin Bridget Brink äußerte zwar Entsetzen über den Angriff, doch Selenskyj forderte von den USA eine klarere Positionierung in der Konfrontation mit der russischen Aggression. „Das Vorgehen Russlands ist ein klarer Ausdruck der Kriegsführung gegen Zivilisten“, so Selenskyj weiter, während er auch bestehende Abmachungen zum Schutz von Energieanlagen anprangerte.Tagesschau spricht hier von einem „Massenmord an Zivilisten“.

Details zum Angriff

Der Angriff, der durch eine ballistische Rakete vom Typ Iskander-M durchgeführt wurde, führt zu anhaltender Trauer und Wut in der Region. Gouverneur Serhij Lysak kündigte eine dreitägige Trauerzeit für die Opfer an. Während die ukrainischen Behörden den Angriff als gezielte Attacke auf Zivilisten bestätigen, beschreibt das russische Militär den Vorfall als „Hochpräzisionsschlag“ gegen eine vermeintliche Versammlung ukrainischer Kommandeure und westlicher Instrukteure in einem nahegelegenen Restaurant. Diese Behauptungen wurden vom ukrainischen Generalstab als Lügen zurückgewiesen laut Wikipedia.

In einem weiteren Kontext betrachtet, ist dieser Angriff nicht isoliert. Er spiegelt eine besorgniserregende Entwicklung wider, die bereits in instabilen Regionen der Ukraine dokumentiert wurde. Berichte über die Verwendung von Streumunition, gezielte Angriffe auf zivile Infrastruktur und die Taktiken der Besatzungstruppen zeigen, dass solche Angriffe in den letzten Jahren zur Regel geworden sind. Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte hat zahlreiche Vorfälle registriert, in denen russische Streitkräfte Angriffe auf zivile Einrichtungen durchführten, die als potenzielle Kriegsverbrechen gelten.

Auswirkungen auf die Diplomatie

Die jüngsten Ereignisse verstärken den Druck auf internationale Akteure, klarere Maßnahmen gegen die russischen Angriffe zu ergreifen. Selenskyj fordert nicht nur eine deutliche Reaktion der USA, sondern auch von anderen westlichen Staaten. Das Vorhandensein ähnlicher Angriffe, die in der Vergangenheit und gegen die Zivilbevölkerung gerichtet waren, erfordert ein Umdenken in der internationalen Politik sowie verstärkte Bemühungen, das Leid der Zivilbevölkerung zu lindern und die Täter zur Verantwortung zu ziehen.

Diese neuerlichen Attacken und ihre verheerenden Folgen werfen ein grelles Licht auf die anhaltenden Gewaltakte im Konflikt und zeigen die Dringlichkeit einer internationalen Reaktion, bevor noch mehr Leben verloren gehen.

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Krywyj Rih, Ukraine
Beste Referenz
ostsee-zeitung.de
Weitere Infos
tagesschau.de

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