
Am 27. Februar 2025 äußerte sich US-Präsident Donald Trump optimistisch über die Möglichkeiten eines Friedensabkommens zwischen Russland und der Ukraine. Er zeigte sich überzeugt, dass Kremlchef Wladimir Putin sein Wort halten wird, falls ein Einvernehmen erzielt wird. Trump betonte, dass er Putin gut kennt und glaubte, dass ein möglicher Friedensdeal Bestand haben wird. Auf die Frage nach der Wahrscheinlichkeit eines erneuten Angriffs auf die Ukraine durch Russland antwortete Trump entschieden: „Nein, das glaube ich nicht.“
Ein Friedensabkommen sei unbedingt notwendig, bevor man überhaupt über Friedenstruppen sprechen könne, fügte Trump hinzu. Er wies darauf hin, dass er nicht über Friedenssicherung diskutieren wolle, solange keine konkreten Vereinbarungen vorliegen. In diesem Kontext äußerte sich auch der britische Premierminister Keir Starmer dankbar für die positive Diskussion zwischen Trump und den führenden Politikern über den russischen Angriffskrieg. Starmer betonte die Dringlichkeit einer Zusammenarbeit zur Sicherstellung, dass das Friedensabkommen von Dauer sein und als historisch eingehen könnte.
Die Rolle der Verhandlungen
Trump lobte zudem die Gespräche zwischen den USA und Russland, die kürzlich in Saudi-Arabien stattfanden, als „sehr gut“. Diese diplomatischen Bemühungen stehen im Gegensatz zu den anhaltenden militärischen Angriffen Russlands in der Ukraine, während Putin behauptet, offen für Verhandlungen zu sein. Laut Trump gibt es aber weiterhin Schwierigkeiten, da der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Trump die Schuld für den andauernden Konflikt zuschiebt und ihm vorwirft, russische Propaganda übernommen zu haben.
In den vergangenen Jahren haben sich die politischen Verhandlungen zwischen den beiden Ländern als äußerst komplex erwiesen. Russische Forderungen zielen häufig auf die Kapitulation Kiews und Gebietsverzicht ab, ohne verlässliche Sicherheitsgarantien. Der Mangel an internationalem Vertrauen verstärkt die Spannungen. Gespräche, die oft humanitäre Anliegen behandeln, erreichen nicht die Ebene eines stabilen Friedens.
Gescheiterte Verhandlungen und deren Auswirkungen
Einheiltlich scheiterten die politischen Verhandlungen an den inakzeptablen Bedingungen für Kiew. Der Bruch der Diplomatie wurde im September 2022 mit der völkerrechtswidrigen Annexion russischer Gebiete deutlich. Dies wurde als weiterer Rückschlag für die Friedensbemühungen betrachtet. Auch die geplanten diplomatischen Gespräche in der Schweiz im Juni 2024 wurden von Russland torpediert, was die Verhandlungsbasis nicht gerade stärkte.
Die Ukraine kann sich zwar über Erfolge auf dem Schlachtfeld und internationale Unterstützung freuen, doch der Weg zu einem tatsächlichen Frieden bleibt durch eine Vielzahl von Differenzen über Sicherheitsgarantien und die russisch-ukrainische Grenze gehemmt. Diese fundamentalen Unterschiede sorgen weiterhin für einen Mangel an Vertrauen zwischen beiden Seiten.
Währenddessen bleibt die Lage angespannt, und die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit größter Sorge. Trump zeigt sich jedoch optimistisch, dass durch fortgesetzte Gespräche und Verhandlungen ein Durchbruch erreichbar sein könnte.