Lage

Trumps Zollpolitik: Gefahr für die Weltwirtschaft oder notwendiger Schutz?

Am 5. April 2025 steht die politische Arena der Vereinigten Staaten erneut im Fokus, da Donald Trump sein neues Zollpaket vorgestellt hat. Dieses Paket betrifft in erheblichem Maße die Europäische Union und hat bereits Besorgnis und Verwirrung ausgelöst. Trump, der seit Januar 2025 wieder als US-Präsident fungiert, hat den bisherigen politischen Kurs sowohl im Inland als auch auf der internationalen Ebene grundlegend verändert. Die Unsicherheit über seine künftigen Schritte wächst zunehmend und bringt viele Amerikaner in Sorge.

Das neue Zollpaket ist nicht nur eine langfristige Strategie, sondern auch eine Reaktion auf die anhaltend steigenden Preise. Viele Amerikaner sind von Trumps Versprechen enttäuscht, die Inflation bekämpfen zu wollen, zumal seine rigide Zollpolitik nach Ansicht vieler Experten zur Inflation beigetragen hat. Für die Börse hat Trumps Rückkehr ins Weiße Haus einen dramatischen Rückgang, oft als „Trump-Dump“ bezeichnet, zur Folge gehabt.

Zollpolitik und wirtschaftliche Bedenken

Ökonomen weltweit äußern sich kritisch über Trumps Zollpolitik und warnen vor möglichen verheerenden Konsequenzen. Erinnerungen an die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre werden wach, als ein Börsencrash die Weltwirtschaft lähmte. So berichtet tagesschau.de, dass Trump hohe Zölle auf nahezu alle wichtigen Handelspartner verhängte, ein Schritt, der damals von Roberto Azevdo, dem ehemaligen Generaldirektor der Welthandelsorganisation, als potenziell katastrophal beschrieben wurde. Azevdo vergleicht die Situation mit dem Smoot-Hawley-Zollgesetz, das in den 1930er Jahren zu einer weltweiten Handelskrise führte.

Carsten Brzeski, Chefvolkswirt Europa der ING Bank, weist auf die Ähnlichkeiten zwischen der heutigen Situation und der damaligen Zeit des Protektionismus hin. Zölle können ihrerseits zu Gegenmaßnahmen anderer Länder führen, was den globalen Handel erheblich stören könnte. Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, sieht die aktuelle Lage jedoch differenzierter. Er betont, dass zwar die Zölle schädlich für die US-Wirtschaft sein können, die grundlegenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen heute jedoch anders sind – etwa durch die nahezu Vollbeschäftigung in den USA.

Die geopolitische Dimension

Die außenpolitischen Implikationen von Trumps Politik sind ebenso brisant. Seine pro-russische Haltung sorgt sowohl in den USA als auch in Europa für Entrüstung und Fassungslosigkeit. Politische Neubeginnphasen führen gewöhnlich zu einem Anstieg der Börsen, doch die gegenwärtige Realität sieht anders aus. Viele Staaten beobachten besorgt, wie sich die politische Landschaft unter Trumps Präsidentschaft verändert, was auch internationalen Handel betrifft.

Experten warnen vor der Gefahr eines Rückzugs der USA aus der internationalen Arbeitsteilung, was nicht nur die amerikanische Wirtschaft, sondern auch die globalen Exporteure treffen könnte. Denn höhere Produktionskosten in den USA könnten letztendlich zu höheren Preisen für die amerikanischen Verbraucher führen. Die Unsicherheit über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung bleibt also bestehen. Ken Rogoff, ehemaliger Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, äußert sich ratlos über den weiteren Verlauf dieser politischen und wirtschaftlichen Aktivitäten.

Insgesamt betrachtet, ist Trumps Zollpaket ein zentrales Element seiner wiedergewonnenen Präsidentschaft, das nicht nur die US-Wirtschaft, sondern auch die globalen Märkte beeinflussen könnte. remszeitung.de berichtet von der weitreichenden Besorgnis über die Ungewissheit, die solch aggressive Handelsstrategien mit sich bringen.

Statistische Auswertung

Genauer Ort bekannt?
USA
Beste Referenz
remszeitung.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert