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Reiseimpfungen rechtzeitig planen: So schützt Sie Ihre Kasse!

Die Planung einer Reise ins Ausland ist nicht nur mit Vorfreude verbunden, sondern auch mit wichtigen gesundheitlichen Überlegungen. Insbesondere bei Fernreisen sollten Reisende die erforderlichen Impfungen rechtzeitig organisieren, um sich vor gesundheitlichen Risiken zu schützen. Viele Reiseziele bergen potenzielle Gefahren durch Erkrankungen, die in Deutschland selten oder nicht vorkommen. Dazu zählen Krankheiten wie Gelbfieber, Japanische Enzephalitis sowie Hepatitis A und B, die weltweit auftreten können. Diese Impfungen können schwerwiegende Krankheiten verhindern und müssen oft in mehreren Dosen verabreicht werden. Daher ist eine frühzeitige Planung unerlässlich, wie bnn.de berichtet.

Für Reisende empfiehlt sich zusätzlich eine individuelle reisemedizinische Beratung. Diese kann beispielsweise in Tropeninstituten erfolgen, wo Experten wertvolle Informationen über Impfempfehlungen und Gesundheitsrisiken im Reiseland geben können. Die Stiftung Warentest bietet darüber hinaus einen Überblick zur Impfberatung an, was für viele Reisende eine wichtige Informationsquelle darstellt.

Krankenkassen und Kostenübernahme

Die Kosten für Reiseimpfungen können erheblich variieren, und viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen diese Kosten ganz oder teilweise. Mindestens 57 Krankenkassen bieten besondere Erstattungsmodelle an, wobei die genauen Bedingungen je nach Kasse unterschiedlich sind. Beispielsweise erstattet die AOK Hessen 100% der Kosten für Reiseschutzimpfungen gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO), darunter auch Impfungen gegen Cholera und Gelbfieber. Auch die DAK Gesundheit und die BARMER haben umfassende Zuschüsse für STIKO-empfohlene Impfungen im Angebot. Bei der AOK Nordwest beträgt die Kostenübernahme bis zu 500 Euro pro Jahr, wobei personifizierte Rechnungen erforderlich sind, wie krankenkassen.de erläutert.

Es gibt jedoch auch Krankenkassen, die nur eingeschränkt oder unter bestimmten Bedingungen Zuschüsse für Malariatabletten anbieten. Bei einer Reise von 14 Tagen können die Kosten für Malariatabletten zwischen 60 und 150 Euro liegen. Für längere Reisen können diese Kosten steigen, was Reisende bei ihrer Planung berücksichtigen sollten.

Empfehlungen der Ständigen Impfkommission

Die STIKO hat zudem ihre Reiseimpfempfehlungen konkretisiert und empfiehlt unter anderem Impfungen gegen COVID-19, FSME, Influenza und Meningokokken der Serogruppen ACWY. Eine umfassende Übersicht über epidemiologische Aspekte und Risikofaktoren für impfpräventable Erkrankungen ist ebenfalls enthalten. Diese Empfehlungen bieten Ärzten und Reisenden wertvolle Hilfestellungen. Die ersten neuen Empfehlungen wurden im April 2022 veröffentlicht, und die STIKO aktualisiert ihre Richtlinien regelmäßig. Zudem gibt es eine Ländertabelle, die spezifische Hinweise für verschiedene Reiseregionen bietet, die auf der Seite des Robert Koch-Instituts einsehbar sind, wie sich auch aus den Informationen von rki.de ergibt.

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass eine frühzeitige Planung und umfassende Impfberatung für eine sichere Reise von großer Bedeutung sind. Reisende sollten sich umfassend informieren und ihre Impfungen rechtzeitig organisieren, um alle gesundheitlichen Risiken bestmöglich zu minimieren.

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Beste Referenz
bnn.de
Weitere Infos
krankenkassen.de

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