
Im Monat März 2023 wurden im Landkreis Mittelsachsen positive Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt verzeichnet. Laut der Sächsischen Zeitung sank die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozent auf 5,9 Prozent. Diese Zahl markiert einen leichten Rückgang der Meldungen im Vergleich zum Februar, auch wenn im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Arbeitslosen um 8,4 Prozent gestiegen ist.
Besonders bemerkenswert ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit in Döbeln, wo ein Minus von 3,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat verzeichnet wurde. In den Städten Freiberg und Hainichen blieb die Veränderung unter 0,5 Prozent, mit Hainichen, das die niedrigste Quote von 5,2 Prozent aufweist. Freiberg folgt mit 6 Prozent, während Döbeln bei 6,7 Prozent liegt.
Demografische Analyse der Arbeitslosen
Im März meldeten sich rund 1.730 Personen neu oder erneut arbeitslos. Von diesen hatten etwa 35 Prozent zuvor eine Beschäftigung. Mit 1.830 Personen, die ihre Arbeitslosigkeit beendeten, gab es auch erfreuliche Nachrichten. Über 580 Menschen fanden eine neue Anstellung, vor allem in den Bereichen Fahrzeugführung, Logistik, Bau und Verkauf. Zudem starteten fast 450 Personen in eine Ausbildung oder arbeitsmarktpolitische Maßnahme.
Marktentwicklung und Stellenangebote
Die Agentur für Arbeit in Freiberg erhielt seit Jahresbeginn 1.064 neue Arbeitsstellenmeldungen, was 160 weniger als im Vorjahr bedeutet. Im Gesamtvergleich sind derzeit etwa 8 Prozent weniger Stellenangebote verfügbar als im März des Vorjahres. Die meisten Stellen kamen aus dem verarbeitenden Gewerbe, gefolgt von Gesundheits- und Sozialwesen, Groß- und Einzelhandel sowie dem Baugewerbe.
In Döbeln lag der Bestand an offenen Stellen bei 609. Arbeitgeber meldeten im März 135 neue Stellen, ein Niveau, das ungefähr dem des Vorjahres entspricht. Besonders auffällig ist auch der Anstieg der Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen im Altersbereich von 15 bis 20 Jahren im Vergleich zum Vormonat, was auf spezifische Herausforderungen in dieser Altersgruppe hinweist.
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