
Der Phoenix-See in Dortmund, ein beliebtes Ausflugsziel mit zahlreichen Freizeitmöglichkeiten wie Inlinerfahren und Joggen, steht aktuell im Zeichen der gastronomischen Veränderungen. Das Restaurant „Haus Phoenixsee“ hat kürzlich seine Schließung zum 29. März 2025 bekannt gegeben. Diese Entscheidung wurde über einen Instagram-Beitrag der Betreiber bestätigt, und die Zukunft des Lokals bleibt ungewiss, da bislang keine Informationen zu einem möglichen Umzug an einen anderen Standort vorliegen. Kunden werden jedoch darauf hingewiesen, Gutscheine vor diesem Datum einzulösen, da sie danach ihre Gültigkeit verlieren.
Das „Haus Phoenixsee“ bot eine luxuriöse Auswahl an Gerichten, darunter spezielle Köstlichkeiten wie Macarons mit Ziegenkäse und Perlhuhnbrust. Besonders beliebt war das Angebot von Thunfisch mit Sellerie, wildem Brokkoli und Wasabi, das mit 35 Euro pro Portion zu Buche schlug. Für alle, die noch einmal die Speisen des Hauses genießen möchten, wurde eine Abschiedsaktion mit dem Namen „Menu Karussell“ angekündigt, bei dem Gäste ein viergängiges Menü für 85 Euro pro Person (inklusive Fleisch und Wein oder Bier) oder ein vegetarisches Menü für 75 Euro probieren können.
Schließung des Isländers ohne Vorankündigung
Inmitten dieser Entwicklungen wird ebenfalls das angeschlossene Restaurant „Der Isländer“ am Phoenix-See erwähnt, welches ohne Vorankündigung geschlossen hat. Diese Schließung wurde durch abgedunkelte Fenster und einen einfachen Zettel an der Fensterscheibe bekannt gegeben. „Der Isländer“ eröffnete vor etwa drei Jahren am Rudolf-Platte-Weg in Hörde und bot eine Vielzahl an Fischgerichten, darunter traditionelle Speisen wie Fisch n‘ Chips und Lachsgerichte. Die Portionen wurden als ausreichend groß und frisch zubereitet beschrieben, jedoch kamen auch kritische Kommentare über lange Wartezeiten und Unannehmlichkeiten beim Service auf.
Nach Angaben der Betreiber fanden auf der Webseite des Lokals Renovierungsmaßnahmen statt, dennoch äußerte der Geschäftsführer gegenüber den „Ruhr Nachrichten“, dass eine Wiedereröffnung am Standort nicht angestrebt wird. Diese Entscheidung ist auf wirtschaftliche Faktoren zurückzuführen. Damit bleibt die Zukunft des „Isländers“ ungewiss, während die Betreiber versuchen, ihr Angebot weiterhin aufrechtzuerhalten.
Gastronomische Trends am Phoenix-See
Die Schließungen der beiden Restaurants sind Teil eines größeren Trends in der Gastronomie der Region, der sowohl Herausforderungen als auch Potenziale für Nachmieter mit sich bringt. Der Phoenix-See bleibt dennoch ein Anziehungspunkt, und es bleibt abzuwarten, welche neuen gastronomischen Konzepte möglicherweise entstehen könnten, um die Lücke zu füllen, die durch die Schließungen entstanden ist.
Aktuelle und frühere Gäste werden eingeladen, über Instagram und andere Kommunikationskanäle ihre Erfahrungen zu teilen und ihre Favoriten festzuhalten, bevor die Veränderungen am Phoenix-See vollzogen werden.