
Sean Bean, der in der Filmbranche für seine charakteristischen Tode bekannt ist, hat sich mit dem Phänomen seiner häufigen Filmsterben versöhnt. In einem Interview mit „Radio Times“ erklärte der Schauspieler, dass er mittlerweile Frieden mit der Tatsache geschlossen hat, dass seine Figuren oft das Zeitliche segnen. Beispiele seiner legendären Charaktertode sind unter anderem Boromir aus „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“, in dem er durch Pfeile getötet wird, sowie Eddard Stark aus „Game of Thrones“, wo er in der ersten Staffel geköpft wird. Auch in „GoldenEye“ wird er von Pierce Brosnan in den Abgrund geworfen Gala.de berichtet, dass ….
Im Verlauf seiner Karriere starb Bean in insgesamt 25 Filmen und Serien, was ihn in der Wahrnehmung vieler Menschen zu einem der Schauspieler mit den meisten fiktiven Toden macht. Trotzdem wird er fälschlicherweise oft als der Schauspieler mit den meisten Toden bezeichnet, denn in der Realität liegt er mit seinen 25 Toden nur auf Platz 17. Der Rekord für die meisten fiktiven Tode gehört Christopher Lee, der in 70 Filmen stirbt TV-Media.at führt aus, dass ….
Die Faszination der Filmtode
Mit seiner signifikanten Todesrate von 18,9% zieht Sean Bean die Aufmerksamkeit auf sich. Im Vergleich dazu starb Sven-Ole Thorsen in 75 Filmen 27 Mal, was einer Todesrate von 36% entspricht. Sean Bean scheint anfänglich darüber nachgedacht zu haben, seine Karriere zu überdenken, aber er hat sich mittlerweile damit abgefunden und schätzt die Möglichkeit, „reizvolle und bösartige“ Charaktere zu spielen, auch wenn diese oft sterben. Sein absoluter Lieblingstod bleibt jedoch aus „Der Herr der Ringe“, wo er heldenhaft stirbt, während er die Hobbits verteidigt.
Die Diskussion über die Häufigkeit von Filmsterben bei Schauspielern ist nicht neu. Viele Größen der Branche, wie John Hurt, der in etwa 200 Filmen mitspielte und in 43 von ihnen starb, zeigen, dass das Sterben im Film ein schmaler Grat zwischen Faszination und Frustration ist. Laut Berichten hat Hurt eine über 20-prozentige Wahrscheinlichkeit, in einem Film zu sterben – ein Fakt, der das Interesse und die Thematik des Filmsterbens weiter anheizt Esquire.de ergänzt diese Perspektive mit ….
Es steht außer Frage, dass Sean Bean mit seinen Rollen und den damit verbundenen Toden einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Seine Fähigkeit, emotionale und heroische Sterbeszenen zu kreieren, wird oft zum Gesprächsthema unter Fans – die sogar einen Hashtag #dontkillseanbean ins Leben riefen, als seine Serie „Legends“ veröffentlicht wurde. Sean Bean mag zwar nicht der Rekordhalter unter den Schauspielern mit den meisten Filmtoden sein, doch doch seine wiederkehrende Rolle als „der, der stirbt“ bleibt unvergessen.