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Walter Lehnertz: Kunstwerk beschädigt! So reagierte der Verkäufer!

Walter „Waldi“ Lehnertz, ein 58-jähriger Antiquitäten-Händler und Künstler, sorgt für Aufsehen in der ZDF-Sendung „Bares für Rares“. Während seiner letzten Auftritte bewies er nicht nur seine Leidenschaft für Kunst, sondern hatte auch einen unglücklichen Zwischenfall, der die Zuschauer in Schrecken versetzte. In einer Episode präsentierte er einen wertvollen Druck des renommierten Künstlers Günther Uecker, dessen Schätzpreis zwischen 550 und 700 Euro lag. Laut dem Experten Colmar Schultz-Goltz bot Lehnertz letztendlich 1.400 Euro und erhielt den Zuschlag für das Kunstwerk.

Lehnertz plant, den Uecker-Druck durch einen Rahmenbauer und Graffiti-Künstler aufwerten zu lassen. Der neue Rahmen soll die Elemente des Bildes aufgreifen und zur Aufwertung des Kunstwerks beitragen. Insgesamt investierte er 200 Euro in Materialien, da er beabsichtigt, das Endprodukt für mindestens 2.200 Euro zu veräußern, da das Kunstwerk nicht nur von Uecker, sondern auch von zwei weiteren Künstlern mitgestaltet wurde.

Schockmoment in der Sendung

Trotz seiner Erfolge brachte ein Missgeschick Lehnertz in Bedrängnis. Während der Händlerbesprechung beschädigte er ein Ölgemälde des britischen Künstlers Charles Meer Webb, das auf 1869 datiert wurde. Die Kunsthistorikerin Dr. Friederike Werner schätzte den Wert des Gemäldes auf 700 bis 1.000 Euro. Der Verkäufer, Rolf aus Baesweiler, hatte ursprünglich einen Wunschpreis von nur 100 Euro angesetzt.

Durch eine ungeschickte Bewegung mit der Staffelei kam es zu der Beschädigung, was zu einem peinlichen Moment in der Sendung führte. Lehnertz übernahm jedoch Verantwortung für sein Missgeschick und bot an, den Schaden zu ersetzen. In einer schnellen Einigung ohne lange Verhandlungen akzeptierte Rolf schließlich 800 Euro. Er nahm die Angelegenheit mit Humor, da dies dem Verkäufer das Achtfache seines ursprünglichen Preiswunsches einbrachte.

Weitere Verkaufszahlen in der Episode

Die Episode war zudem für ihre weiteren Verkaufszahlen bemerkenswert. So wurde beispielsweise eine Gold-Brosche aus den 1960er-Jahren für 900 Euro verkauft, obwohl ihr geschätzter Wert bei 1.000 Euro lag. Ein Modellauto „VW Käfer“ aus den 1950er-Jahren, das auf 60 bis 70 Euro geschätzt wurde, konnte für 80 Euro verkauft werden. Ein Ring mit Smaragd und Saphir aus dem frühen 20. Jahrhundert erzielte einen Preis von 470 Euro bei einem geschätzten Wert von 250 bis 300 Euro. Auch ein Steiff-Teddy aus den Jahren 1935 bis 1939 war ertragreich und wurde für 950 Euro verkauft, während er auf 1.600 bis 1.800 Euro geschätzt wurde. Eine Zuckerdose von Sy & Wagner aus der Zeit zwischen 1859 und 1888 erzielte schließlich einen Preis von 1.400 Euro, bei einem Schätzwert von 800 bis 1.000 Euro.

Walter Lehnertz bleibt somit eine faszinierende Figur in der Antiquitätenwelt, geprägt von Leidenschaft für Kunst und unerwarteten Wendungen im Live-Fernsehen. Besonders die Popularität von Shows wie „Bares für Rares“ und anderen Antiquitätenformaten macht deutlich, wie groß das Interesse an alten Gegenständen und deren Geschichte ist, was sich in der Zuschauerzahl und dem Buzz um die Episoden widerspiegelt. Die kulturelle Bedeutung dieser Formate wächst, und jeder Auftritt von Antiquitäten-Händlern wie Lehnertz zieht das Publikum in seinen Bann.

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Baesweiler, Deutschland
Beste Referenz
derwesten.de
Weitere Infos
bunte.de

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