
Am 3. April 2025 fand der 49. UEFA-Kongress in Belgrad statt, wo Hans-Joachim Watzke erneut ins Exekutivkomitee der UEFA gewählt wurde. Watzke, der 65 Jahre alt ist, erhielt im ersten Wahlgang beeindruckende 48 von 55 Stimmen, was die Wertschätzung seiner bisherigen Arbeit verdeutlicht. Mit dieser Wahl verlängert sich seine Amtszeit im UEFA-Exekutivkomitee um vier Jahre und markiert einen weiteren Meilenstein in seiner umfangreichen Fußballkarriere. Nachdem er gewählt wurde, wurde Watzke zudem zum zweiten UEFA-Vizepräsidenten ernannt; erster Vizepräsident bleibt Gabriele Gravina.
Borussia Dortmund, der Verein, bei dem Watzke seit vielen Jahren eine Schlüsselrolle spielt, gratulierte ihm offiziell zu dieser erneuten Wahl und wünschte ihm viel Erfolg bei seinen anstehenden Aufgaben. Watzke ist nicht nur Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees, sondern auch Sprecher des Präsidiums der Deutschen Fußball Liga (DFL) sowie Vorsitzender des Aufsichtsrats der DFL. Diese vielseitigen Ämter geben ihm die Möglichkeit, den deutschen Fußball auf mehreren Ebenen zu vertreten und zu fördern.
Zukünftige Pläne und Herausforderungen
Obwohl Watzke plant, seine Position in der BVB-Geschäftsführung zum Jahresende niederzulegen, will er weiterhin als Sprecher des DFL-Präsidiums aktiv bleiben. Die Wahlen für seine DFL-Position stehen im September an, und seine Kandidatur hängt von der Unterstützung der 36 Klubs in der 1. und 2. Bundesliga ab. In diesem Kontext wird Watzke weiterhin eine zentrale Rolle in der Gestaltung des europäischen Fußballs einnehmen und die Interessen des deutschen Fußballs vertreten.
Watzke wurde erstmals im April 2023 in das UEFA-Exekutivkomitee gewählt und hat seitdem bedeutende Erfahrungen gesammelt, die ihn in seiner Funktion stärken. In Belgrad wurde auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf in seinem internationalen Amt bestätigt und für eine vierjährige Amtszeit erneut als UEFA-Vertreter in den FIFA-Rat gewählt. Zudem erhielt Karl-Heinz Rummenigge von UEFA-Präsident Aleksander Čeferin die Ernennung zum UEFA-Ehrenmitglied.
Diese Entwicklungen zeigen nicht nur die Anerkennung für Watzkes vergangene Leistungen, sondern auch die Herausforderungen, die vor ihm liegen. Er hat die Möglichkeit, die zukünftige Richtung und die Entwicklung des europäischen Fußballs entscheidend mitzugestalten und gleichzeitig die voice der Bundesliga in der UEFA stark zu vertreten. Weitere wichtige Entscheidungen und Einblicke in Watzkes Pläne dürften in den kommenden Monaten folgen.
Für weitere Informationen über Watzkes Ernennung und seine Rolle im Fußball lesen Sie Ruhr24 und DFL.